Fußball Bundesliga
Hoeneß und Allofs schließen Frieden

Nach den Querelen im Transferstreit um Miroslav Klose haben Werder Bremen und Bayern München alle Diskrepanzen ausgeräumt. Bayern-Manager Uli Hoeneß entschuldigte sich bei Klaus Allofs für das Geheimtreffen mit Klose.

Zwischen Werder Bremen und Bayern München sind wohl alle Diskrepanzen ausgeräumt. Nach einer Entschuldigung von Bayerns Manager Uli Hoeneß für das Geheimtreffen mit Nationalstürmer Miroslav Klose Ende April in Hannover hat Werders Sportdirektor Klaus Allofs Frieden mit den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters geschlossen. "Wir hatten vor einiger Zeit ein Treffen mit Liga-Managern. Uli weiß, dass die Bayern damals einen großen Fehler gemacht haben. Dafür hat er sich auch entschuldigt", sagte Allofs der Bild am Sonntag.

Das Treffen der Münchener mit Klose war damals nicht nur hinter dem Rücken der Bremen erfolgt, auch der Zeitpunkt zwei Tage vor Werders Halbfinal-Hinspiel im Uefa-Cup bei Espanyol Barcelona (0:3) hatte die Verantwortlichen der Hanseaten erbost. Inzwischen ist Klose nach monatelangem Tauziehen für zwölf Mill. Euro zu den Bayern gewechselt. Die am Ende fairen Verhandlungen haben Allofs versöhnlich gestimmt.

Allofs: "Viele Stars bedeuten auch viel Konfliktpotenzial"

"Es ist nicht so, dass wir den Bayern jetzt auf ewig sauer sind. Aber bei der Aktion mit Klose bleibe ich bei meiner Meinung, dass das nicht Bayern-Niveau entsprach. Aber das sehen die Bayern auch ein", erklärte Allofs, der die Münchener trotz ihrer Transferausgaben in Höhe von 69 Mill. Euro nicht als logischen Meister 2007/2 008 sieht.

"Nicht die elf besten Spieler werden Meister, sondern die beste Mannschaft. Ich habe keine Sorgen, dass Bayern übermächtig wird. Denn viele Stars bedeuten auch viel Konfliktpotenzial", meinte der Bremer Manager.

© SID

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