Fußball Bundesliga: Hoeneß und Heldt liegen im Clinch

Fußball Bundesliga
Hoeneß und Heldt liegen im Clinch

Die Manager Uli Hoeneß (Bayern München) und Horst Heldt (VfB Stuttgart) tragen ihren Zwist öffentlich aus. Hoeneß stört das Werben um Stürmer Lukas Podolski, Heldt das um Coach Armin Veh.

Wegen angeblich unsauberer Praktiken Manager Uli Hoeneß vom deutschen Rekordmeister Bayern München und sein Kollege Horst Heldt vom Titelträger VfB Stuttgart haben sich gegenseitig unsaubere Praktiken vorgeworfen. Während sich Hoeneß darüber beschwerte, dass der VfB den Münchner Nationalstürmer Lukas Podolski "angebaggert" habe, ist Heldt über die "Avancen" der Bayern in Richtung von Trainer Armin Veh verärgert. "Es ist nicht korrekt, einen Profi anzubaggern, der bei einem anderen Verein noch zweieinhalb Jahre unter Vertrag steht", sagte Hoeneß. Heldt wies diesen Vorwurf in der Bild-Zeitung zurück und attackierte seinerseits die Bayern: "Wir finden es nicht schön, dass unserem Trainer vor laufender Fernsehkamera Avancen von den Bayern gemacht werden." Heldt bezieht sich mit seiner Kritik auf Bayern-Präsident Franz Beckenbauer, der Veh vor wenigen Wochen bei einem gemeinsamen Interview als möglichen Nachfolger von Ottmar Hitzfeld ins Gespräch gebracht hatte. Der VfB, der 2004 bereits Felix Magath nach München ziehen lassen musste, will seinen Trainer aber nicht an die Bayern verlieren. Während VfB-Teammanager Heldt in verbale Auseinandersetzungen verstrickt ist, peilt Stürmer Mario Gomez bei der EM-Endrunde in der Schweiz und Österreich (7. bis 29. Juni) einen Stammplatz in der deutschen Nationalmannschaft an. Basis dafür soll für den zuletzt von einer Rippenfellentzündung geplagten Fußballer des Jahres 2007 das Trainingslager in Dubai sein. "Jetzt werden nicht nur die Grundlagen für die Rückrunde gelegt, sondern auch im Hinblick auf die EM ist das schon eine entscheidende Phase", sagte der Angreifer in der Sport Bild: "Wer die beste Rückrunde spielt, spielt bei der EM. Miroslav Klose ist gesetzt. Der Kampf um den zweiten Platz ist spannend und eng." Gomez kam auf Grund von zwei Verletzungen in der Hinrunde nur auf zwölf Einsätze (sieben Tore). Zu Saisonbeginn wurde der Stürmer von einem Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt, dann laborierte er an der Rippenfellentzündung. sid as mj 091 237 jan 08

© SID

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