Fußball Bundesliga
Hoeneß zieht Wahl zum Präsidenten in Betracht

Uli Hoeneß wird sein Amt als Manager des FC Bayern München 2009 definitiv niederlegen. Zu Spekulationen um einen möglichen Nachfolger äußerte sich der 56-Jährige nicht.

Uli Hoeneß hält an seiner Entscheidung fest und wird 2009 sein Amt als Manager beim Rekordmeister FC Bayern München definitiv niederlegen. "Ich werde meinen Vertrag sicherlich nicht verlängern", sagte der 56-Jährige am Sonntag im DSF-Doppelpass und erklärte zudem noch einmal, dass er sich nach seiner dann 30-jährigen Karriere als Manager bei den Bayern als Präsident zur Wahl stellen will. "Es ist vorgesehen, dass ich irgendwann, wenn mich die Gremien zum Präsidenten wählen, Aufsichtsratsvorsitzender werde."

Spekulationen zu seiner Nachfolge wollte Hoeneß in der Diskussionsrunde nicht anheizen. Nachdem Klaus Allofs, der zu Jahresbeginn an der Isar als möglicher Hoeneß-Nachfolger gehandelt worden war, seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2012 verlängert hatte, war gemutmaßt worden, dass Hoeneß entgegen seiner ursprünglichen Planung doch als Bayern-Manager weitermacht.

Zudem erklärte Hoeneß, dass er in der kommenden Saison unter dem neuen Trainer Jürgen Klinsmann nicht mehr auf der Bank Platz nehmen wolle: "Ich tendiere derzeit von mir aus dazu, dem Jürgen Klinsmann anzubieten, meinen Platz auf der Bank aufzugeben, weil irgendwann mal ein Schnitt gemacht werden muss. Wenn nicht jetzt, wann dann."

Zudem wiederholte der Bayern-Manager, dass es für die kommende Saison keine Großinvestitionen getätigt werden: "Diese Entscheidung sechs, sieben oder acht Spieler zu holen, wird es dieses Jahr mit Sicherheit nicht geben. Wir werden vielleicht noch ein oder zwei Spieler dazuholen. Eine große Mannschaft muss zusammenwachsen. Es wäre der größte Fehler, die Mannschaft jetzt noch einmal mit vier, fünf Spielern zu ergänzen."

© SID

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