Fußball Bundesliga
Hoffenheim äußert sich zur "Doping-Affäre"

1 899 Hoffenheim hat sich in einer schriftlichen Stellungnahme an den DFB-Kontrollausschuss zu den Anti-Doping-Verstößen beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach geäußert.

Bundesligist 1 899 Hoffenheim hat die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) angeforderten schriftlichen Stellungnahmen hinsichtlich der "Doping-Affäre" abgegeben. Dies bestätigte der Klub am Mittwoch. "Bis zum Abschluss der Ermittlungen des Kontrollausschusses gibt es von Seiten des DFB keine weiteren Kommentare", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger auf sid-Anfrage.

Der DFB-Kontrollausschuss hatte am Montag die Hoffenheimer Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker sowie Trainer Ralf Rangnick zu Stellungnahmen aufgefordert. Die Spieler hatten bei den Doping-Kontrollen nach dem Bundesliga-Spiel am 7. Februar 2009 bei Borussia Mönchengladbach (1:1) gegen die Richtlinien verstoßen, weil sie mit zehnminütiger Verspätung zur Kontrolle erschienen waren. Aufgrund dieses Regelverstoßes ermittelt der Kontrollausschuss gegen die Profis, deren Dopingtests negativ ausgefallen waren.

Rangnick musste sich erklären, weil er behauptet hatte, dass Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien in der Eliteklasse an der Tagesordnung seien. Der DFB hatte Rangnick daraufhin aufgefordert, seine Aussagen zu konkretisieren. Der Verband hatte angekündigt, aktiv zu werden, falls sich aus der Aussage der Trainers Anhaltspunkte für weitere Ermittlungen ergeben sollten.

© SID

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