Fußball Bundesliga
Hoffenheim will Demba Ba nicht verkaufen

1 899 Hoffenheim will Demba Ba nicht zum Mitkonkurrenten VfB Stuttgart ziehen lassen. Der Angreifer hatte zuletzt über seinen Berater Wechselbabsichten geäußert.

Bundesligist 1 899 Hoffenheim will Angreifer Demba Ba nicht zum Ligakonkurrenten VfB Stuttgart ziehen lassen. Der Senegalese soll bei den Schwaben offenbar die seit dem 30-Millionen-Euro-Transfer von Mario Gomez zu Rekordmeister Bayern München vakante Position im Angriff besetzen und hatte zuletzt selbst über seinen Berater Karim Aklil Wechselabsichten geäußert.

"Wir werden Demba wieder einfangen. Er weiß, dass wir uns persönlich mit ihm unterhalten wollen. Wir gedenken nicht, ihn zu transferieren", sagte Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser der Rhein-Neckar-Zeitung und fügte mit Blick auf das zuletzt für großes Aufsehen sorgende Schreiben von Ba-Berater Aklil hinzu: "Wir sind nicht aus der Welt. Und wir dürfen nicht Gefahr laufen, erpressbar zu sein."

Zuvor hatte Schindelmeiser bezweifelt, dass Ba Kenntnis über das von Berater Aklil versendete Schriftstück habe. Dort wurde Ba wie folgt zitiert: "Nach langer und reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, den Verein zu verlassen. Ich bin entschlossen, die Farben des VfB Stuttgart zu tragen, da der Verein in der kommenden Saison international vertreten sein wird."

"Der Junge weiß nicht, was da geschieht"

Beim Herbstmeister interpretiert man die Aussagen Bas als Versuch, Hoffenheim unter Druck zu setzen. Dabei hat es laut Schindelmeiser bislang noch nicht einmal eine konkrete Anfrage des VfB gegeben, geschweige denn die eines anderen Klubs. "Der Junge weiß nicht, was da geschieht, die Aktionen von Aklil sind sehr delikat", sagte Schindelmeiser, der mit Bas vorherigen Berater Alexandre Gontran offenbar weniger Probleme hatte: "Das Verhältnis mit Gontran war einwandfrei und in höchstem Grade seriös und korrekt. Doch dies hat sich schlagartig geändert."

Ba steht in Hoffenheim noch bis 2011 unter Vertrag, der VfB hatte aber offenbar bereits im Winter die Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. Nach dem Verkauf von Gomez stehen die Stuttgarter nun zusätzlich unter Druck, da Bayer Leverkusens Torjäger Patrick Helmes zuletzt bereits abgesagt hatte.

© SID

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