Fußball Bundesliga: Hoffmann verteidigt Investoren-Modell

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Hoffmann verteidigt Investoren-Modell

Der Vorstandsvorsitzende des HSV, Bernd Hoffmann, hat das Investorenmodell mit Unternehmer Klaus-Michael Kühne erneut verteidigt. Hoffmann: "Es ist ein pfiffiges Konzept."

Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten Hamburger SV, hat das umstrittene Investorenmodell mit dem Unternehmer Klaus-Michael Kühne erneut verteidigt und weitere Maßnahmen dieser Art nicht ausgeschlossen. "Dieser Vertrag ist nach intensiver Abwägung gut für den HSV", sagte Hoffmann der Süddeutschen Zeitung. Es sei "ein pfiffiges Konzept, um eine Saison ohne Europacup-Einnahmen ohne sportlichen Substanzverlust zu überstehen". Man habe die Qualität des Teams sogar erhöht, ohne im Geringsten Unabhängigkeit abzugeben.

Zudem sei man "offen dafür, wieder eine Vereinbarung mit Herrn Kühne oder anderen Investoren einzugehen". Bewertungsgrundlage dafür wären die Erfahrungen mit dem laufenden Vertrag.

Becker schloss weitere Zusammenarbeit zunächst aus

HSV-Aufsichtsratschef Horst Becker hatte Ende August eine weitere Zusammenarbeit mit einem Mäzen vorerst ausgeschlossen. Man suche derzeit "keinen neuen Geldgeber. Der von uns mit Herrn Kühne geschlossene Vertrag ist erfüllt und damit abgeschlossen", sagte Becker.

Das Engagement von Kühne, der rund 12,5 Mill. Euro bereit gestellt hatte und dafür an Transferrechten beteiligt ist, war in Hamburg von Misstönen begleitet worden. Der Investor hatte öffentlich die Transferpolitik des Klubs kritisiert.

© SID

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