Fußball Bundesliga
Holzhäuser bringt Relegationsspiele ins Gespräch

Liga-Chef Wolfgang Holzhäuser will die Relegationsspiele zwischen dem Bundesliga-16. und dem Dritten der 2. Bundesliga wiederbeleben. Auch in der 2. Bundesliga sollen in der Abstiegsfrage Qualifikationsspiele kommen.

Ligaverbands-Präsident Wolfgang Holzhäuser will die Bundesligen in Sachen Abstieg reformieren und hat dabei die schon einmal dagewesene Form der Relegation ins Gespräch gebracht. "Wir wollen auch eine Relegation zwischen dem Drittletzten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Liga", sagte Holzhäuser dem Fachblatt kicker und drängte aufs Tempo. Die Anträge müssten nun gestellt werden. "Die Sache muss bis zur Saison 2008/2 009 geregelt sein", erklärte der kommissarisch eingesetzte Ligaverbands-Präsident.

2. Liga soll auch Relegation bekommen

Auch im Falle des Abstiegs aus der 2. Liga sei eine Regelung per Relegation bereits fixiert worden, erklärte der Geschäftsführer von Bundesligist Bayer Leverkusen: "In der Vereinbarung zwischen Liga und DFB über die Einführung der 3. Liga steht, dass aus der 2. Liga nur drei statt vier Klubs absteigen und eine Relegation zwischen dem Drittletzten der 2. Liga und dem Dritten der 3. Liga gespielt wird."

Neuerungen könnten auch den Modus im DFB-Pokal betreffen, so Holzhäuser. Sollte die Europäische Fußball-Union (Uefa) Pläne umsetzen, wonach der Pokalsieger in der Champions League antreten darf, müsse der Weg zum Pokalsieg erschwert werden. Es könne nicht sein, dass die Teilnahme weiterhin von sechs Spielen und Losglück abhänge.

Bundesliga-Aufstockung unnötig

Eine Aufstockung der Bundesliga von 18 auf 20 Vereine hält Holzhäuser für unnötig: "Der Trend geht bei der Uefa zu 18 Vereinen. Das halte ich für richtig. Weil wir durch Masse keine Klasse bekommen." Weiterhin will sich der Bayer-Funktionär für eine größere Beteiligung der Liga an den Erträgen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einsetzen.

Holzhäuser, der das Amt des Ligaverbands-Präsidenten nach dem Tod von Werner Hackmann kommissarisch leitet, betonte nochmals, dass er bei den Vorstandswahlen am 7. August nicht gegen den bislang einzigen Kandidaten, Reinhard Rauball, als Präsidentschafts-Kandidat antreten werde. Der 57-Jährige wolle lediglich für das Amt des Vize-Präsidenten kandidieren.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%