Fußball Bundesliga
Hopp von Watzkes Äußerungen enttäuscht

Enttäuscht hat sich Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp über die Äußerungen des BVB-Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke gezeigt, der eine Prüfung von dessen Engagement gefordert hatte.

Mit Enttäuschung haben Klub-Mäzen Dietmar Hopp und die Verantwortlichen von Bundesliga-Spitzenreiter 1 899 Hoffenheim auf die öffentlichen Äußerungen des Geschäftsführers des Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund reagiert. "Über die öffentliche Vorgehensweise und die Äußerungen ist 1 899 Hoffenheim erschrocken sowie enttäuscht. Alle Informationen über die wirtschaftlichen Rahmendaten bei 1 899 Hoffenheim liegen der Deutschen Fußball Liga uneingeschränkt vor", hieß es in einer offiziellen Mitteilung des Klubs.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte in einem Interview mit der Welt vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bzw. der DFL eine Prüfung des millionenschweren Engagements von Hopp gefordert. Er werfe Herrn Hopp nichts vor, sei aber der Meinung, "dass man einmal sehr genau prüfen muss, ob die 50+1-Regelung durch sein Engagement nicht doch ausgehöhlt wird", sagte Watzke. Durch die 50+1-Regelung soll die Übernahme von Fußballkubs durch Investoren verhindert werden.

Hopp: "Meine Investitionen sind stets transparent gewesen"

"Über 80 Prozent meiner von Herrn Watzke angesprochenen Millionen-Investitionen sind in Jugendförderstützpunkte, unzählige Sportplätze, Trainingszentren und den Bau der Rhein-Neckar-Arena geflossen. Meine Investitionen sind stets transparent gewesen und werden es immer sein. Die Rahmenbedingungen für das Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga wurden zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise überschritten", erklärte Hopp in der Klub-Mitteilung.

Wie Watzke in dem Interview mitteilte, habe Hopp bisher 175 Mill. Euro in Hoffenheim investiert, das seien 35 Mill. mehr als Borussia bei seinem Börsengang eingenommen habe. Die bestehende 50+1-Regelung ist Watzke wichtig: "Hier können weder ein Herr Hopp, ein Herr Abramowitsch noch irgendein Scheich kommen und sagen: Ab jetzt machen hier alle das, was ich will."

© SID

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