Fußball Bundesliga
HSV fährt zweiten Saisonsieg ein

Der Hamburger SV durfte am 21. Spieltag über den zweiten Saisonsieg jubeln. Beim ersten Heimsieg der laufenden Spielzeit trafen Van der Vaart, Benjamin und Mahdavikia zum 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Borussia Dortmund.

Der Hamburger SV hat unter dem neuen Coach Huub Stevens seinen "Heimfluch" abgelegt und mit dem ersten Punktspielsieg vor eigenem Publikum seit zehn Monaten neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft. Beim Heimdebüt des niederländischen Trainers besiegten die Hanseaten Borussia Dortmund mit 3:0 (2:0) und feierten dabei den erst zweiten Saisonerfolg in der Bundesliga. Das zuvor letzte Ligaspiel in der AOL-Arena hatte der HSV am 9. April mit 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen.

Ein verwandelter Strafstoß von Raphael van der Vaart (11.) sowie die Treffer von Collin Benjamin (39.) und Mehdi Mahdavikia (90.) ließen die Hamburger Fans nach langer Zeit wieder einmal einen Sieg bejubeln. Allerdings war dem 1:0 eine fragwürdige Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Lutz Wagner (Kristel) vorausgegangen. Einerseits hatte der vermeintliche Sünder Roman Weidenfeller Mahdavikia nur leicht touchiert, anderseits war der Situation eine Unsportlichkeit von van der Vaart vorausgegangen, die Wagner nicht geahndet hatte. Zu allem Überfluss verlor die Borussia in der 42. Minute auch noch Abwehrspieler Dede nach einem rüden Foul an David Jarolim durch Platzverweis.

Zwar blieb der HSV trotz des Erfolgs auf dem letzten Tabellenplatz, konnte aber den Rückstand zum "rettenden Ufer" verkürzen. Dagegen verpasste der BVB durch die dritte Niederlage in Folge den Anschluss zu den Europacup-Plätzen. Der bisherige Angstgegner des HSV hatte zuletzt vor zehn Jahren in Hamburg verloren.

Vor 57 000 Zuschauern hatten die Gäste die erste Chance des Spiels, doch Thimothee Atouba konnte beim Schuss von Florian Kringe gerade noch retten. Danach bestimmten vor allem die Platzherren das Geschehen, kamen aber nach dem Führungstreffer zunächst nicht zu weiteren nennenswerten Torchancen. Dafür verhinderte HSV-Keeper Frank Rost nach einer halben Stunde den Ausgleich, als er bei einem erneuten Schuss von Kringe (31.) die beste Dortmunder Gelegenheit parierte.

Dem 2:0 ging dann zunächst ein gut geschossener direkter Freistoß von van der Vaart voraus, den Weidenfeller noch abwehrte. Als dann der Ball erneut in den Strafraum kam, war Benjamin zur Stelle und ließ dem BVB-Torhüter mit einem platzierten Kopfball keine Chance. Durch das anschließende Frustfoul von Dede musste die Borussia danach 48 Minuten mit einem Mann weniger auskommen.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Die wenigen Möglichkeiten der Gastgeber, die Führung noch weiter auszubauen, vereitelte Weidenfeller. Zunächst parierte der Schlussmann in der 55. Minute einen scharf geschossenen Freistoß von van der Vaart, dann rettete er mit den Fingerspitzen bei einem Schuss von Mahdavikia (73.).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%