Fußball Bundesliga
HSV findet neuen Stadion-Namensgeber

Mitten in der wirtschaftlichen Krise ist es dem HSV-Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann und Vermarkter Sportfive gelungen, nach dem Ausstieg der HSH Nordbank 2010 einen neuen Kontrakt in derselben Dimension abzuschließen.

HB HAMBURG. Die Arena des Bundesligisten Hamburger SV wird am 1. Juli 2010 bereits zum dritten Mal umbenannt. Durch die finanziell angespannte Lage des derzeitigen Namensgebers (HSH Nordbank) musste zum Beginn der kommenden Saison ein neuer Sponsor gefunden werden, den HSV-Chef Hoffmann am Freitag präsentierte. Es handelt sich dabei um einen den Hamburger Anlagenbauer für technische Gebäudeausrüstung, Imtech.

„Wir freuen uns, dass es uns in dieser schwierigen Zeit gelungen ist, einen solchen Partner zu finden“, sagte Hoffmann. Der Vertrag soll über mindestens sechs Jahre laufen und dem HSV über die gesamte Vertragslaufzeit etwa 25 Millionen einbringen. Der Kontrakt mit der ins Trudeln geratenen Nordbank, die am Freitag einen Verlust von mehr als einer halben Milliarde Euro für das erste Halbjahr 2009 bekanntgab, war ähnlich gut dotiert.

Das Hamburger Volksparkstadion war im Sommer 2001 für jährlich fünf Mill. Euro nach einem Internet-Provider (AOL) benannt worden. Der HSV war damit ein Trendsetter, weil erstmals in Deutschland ein Stadionname verkauft wurde. Mittlerweile sind in der Bundesliga nur noch die Stadien in Berlin, Bremen, Hoffenheim und Mönchengladbach ohne Namensgeber aus der Wirtschaft.

Seit zwei Jahren ist die mittlerweile finanziell stark angeschlagene Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein Namensgeber der 57 000 Zuschauer fassenden Spielstätte.

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