Fußball Bundesliga: HSV nach Heimsieg über Mainz wieder Zweiter

Fußball Bundesliga
HSV nach Heimsieg über Mainz wieder Zweiter

Der Hamburger SV hat den Nordrivalen Werder Bremen durch den 13. Saisonsieg in der Tabelle überholt und belegt wieder Rang zwei. Den 1:0-Heimerfolg über den FSV Mainz 05 sicherte der Iraner Mehdi Mahdavikia.

Drei Tage nach der 1:2-Niederlage bei Hannover 96 hat der Hamburger SV mit viel Mühe einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze verhindert. Gegen den FSV Mainz 05 kamen die Hanseaten zu einem glanzlosen 1:0 (1:0)-Erfolg und behaupteten ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auf den Tabellen-Vierten Schalke 04. Mehdi Mahdavikia sicherte dem Team von HSV-Coach Thomas Doll mit seinem Treffer in der sechsten Minute den siebten Heimsieg in Folge und den Sprung auf Platz zwei.

Mainz auswärts weiter schwach

Dagegen bleibt Mainz das auswärtsschwächste Team der Liga und zum vierten Mal hintereinander ohne Punktgewinn auf des Gegners Platz. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp wartet seit dem 21. September (2:0 in Kaiserslautern) auf einen Erfolg in der Fremde und holte seitdem lediglich einen Auswärtszähler.

Die Platzherren erwischten vor 52 081 Zuschauern in der AOL-Arena einen Start nach Maß und gingen bereits mit der ersten Torgelegenheit in Führung. Mahdavikia ließ sich auf dem Weg in den Mainzer Strafraum auch von drei Gegenspielern nicht stoppen und überwand Torwart Christian Wetklo mit einem halbhohen Schuss aus spitzem Winkel.

Allerdings versäumte es der HSV nachzulegen und kam in der Folgezeit nur noch selten gefährlich vor das Mainzer Tor. In der 26. Minute verhinderte Wetklo das mögliche 2:0 der Gastgeber, als er rechtzeitig aus dem Tor eilte und den Ball knapp vor dem heranstürmenden Benjamin Lauth erreichte, um die Situation zu klären. Die einzige Mainzer Torchance im ersten Durchgang vergab Milorad Pekovic, der einen Abpraller aus zehn Metern über das Hamburger Tor schoss (37.).

Lauth lässt beste Chancen ungenutzt

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Norddeutschen ihre spielerische Überlegeheit nicht in weitere Tore ummünzen. Die beste Möglichkeit zum 2:0 vergaben nacheinander David Jarolim und erneut Lauth, deren Schüsse aus kürzester Distanz jeweils nicht den Weg ins Tor fanden. Pechvogel Lauth machte es auch sechs Minuten später nicht besser und trat nach einer Vorlage von Sergej Barbarez am Fünf-Meter-Raum über den Ball. Auf der anderen Seite blieben die Gäste zu harmlos, um den Erfolg des HSV noch ernsthaft gefährden zu können.

© SID

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