Fußball Bundesliga
HSV-Trainer Fink zieht Kopf aus der Schlinge

Thorsten Fink kann erst einmal durchatmen. Der Hamburger SV und sein zuletzt heftig in die Kritik geratener Trainer besiegten den Aufsteiger Eintracht Braunschweig souverän 4:0.
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HamburgThorsten Fink und seine Hamburger haben mit einem 4:0 gegen Eintracht Braunschweig den ersten Dreier der laufenden Saison erzielt. Die Treffer in einem unterhaltsamen Spiel markierten Kapitän Rafael van der Vaart (7.), Jacques Zoua (17.) und der eingewechselte Hakan Calhanoglu (80./90.+1). Es war der erste Hamburger Sieg im eigenen Stadion seit dem 20. April.

Braunschweig muss nach der Bundesliga-Rückkehr auf seine ersten Zähler warten und steckt mit vier Niederlagen im Tabellenkeller fest. Der letzte Braunschweiger Sieg im Fußball-Oberhaus datiert vom 1. Juni 1985 - damals gewann der deutsche Meister von 1967 mit 2:1 bei Bayer Uerdingen und stieg kurz darauf ab.

Lauffreudig, bissig in den Zweikämpfen und - zumindest im ersten Abschnitt - abgezockt vor dem Tor: Nach einer mutigen Anfangsphase der Gäste bekamen die Hamburger das Duell in den Griff. Dabei profitierte der HSV nicht nur von der eigenen Stärke, sondern auch von etlichen Unzulänglichkeiten der Braunschweiger, die Trainer Torsten Lieberknecht an den Rand der Verzweiflung trieben.

Fink hatte sich und seine Mannschaft vor der Partie unter Druck gesetzt. "Ich erwarte, dass wir gewinnen. Wir müssen sie einfach schlagen und wollen mit aller Macht die Punkte einfahren", sagte Fink und wartete mit einer Überraschung auf, indem er Neuzugang Johan Djourou bei dessen HSV-Debüt in die Startelf beorderte. Zudem ließ der Hamburger Coach in der Spitze Zoua anstelle des Letten Artjoms Rudnevs beginnen.

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