Fußball Bundesliga
Hundt fordert stabile Entwicklung beim VfB

Nach dem überraschenden Gewinn der Meisterschaft macht Aufsichtsrats-Boss Dieter Hundt beim VfB Stuttgart Druck. Der 68-Jährige fordert in einem Interview Stabilität und setzt damit Teammanager Horst Heldt unter Druck.

Der Druck auf Manager Horst Heldt beim VfB Stuttgart wächst trotz des Gewinns der Meisterschaft. Verantwortlich dafür: Aufsichtsrats-Boss Dieter Hundt. "Er ist erst seit einem Jahr als Teammanager tätig. Deshalb wird er zeigen müssen, dass seine Entwicklung weitergeht und stabil ist", erklärte der 68-jährige Hundt in der Sport Bild und forderte von Heldt: "Er muss sich weiter bewähren. Die jetzige Vereinsführung wird das sorgfältig beobachten."

Ex-Bundesligaprofi Heldt hatte erst jüngst seinen Vertrag vorzeitig um vier Jahre bis 2012 verlängert. Vorausgegangen war allerdings ein wochenlanges Tauziehen zwischen dem 37 Jahre alten ehemaligen Nationalspieler und den VfB-Bossen. Bis spätestens 2009 soll Heldt, der zusammen mit Trainer Armin Veh als Architekt des Stuttgarter Meister-Wunders gilt, außerdem in den VfB-Vorstand aufsteigen.

Schon bald will sich Heldt zudem mit Veh an den Verhandlungstisch setzen. Der Vertrag des 46 Jahre alten Coaches beim schwäbischen Champions-League-Teilnehmer läuft nach der anstehenden Saison aus. Im Herbst soll es zu ersten Verhandlungen der beiden Parteien kommen. Bis zur Winterpause wird mit einer Entscheidung gerechnet. "Das ist eine faire Abmachung für beide Seiten. So haben alle die Möglichkeit zu handeln, wenn es nicht mehr passen sollte", erklärte Veh die Situation.

Heldt jedenfalls ist sich sicher, dass er Vehs "erster Ansprechpartner" ist. Heldt: "Es ist sein Wunsch, nur Verträge für ein Jahr abzuschließen."

© SID

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