Fußball Bundesliga
Ibisevic und Maxim sorgen für VfB-Sieg gegen Braunschweig

Eintracht Braunschweig bleibt den Nachweis der Bundesliga-Tauglichkeit weiter schuldig. Gegen Stuttgart verliert der Aufsteiger deutlich. Die Schwaben gehen durch den Sieg auf Tuchfühlung mit den Europapokal-Plätzen.
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BraunschweigDer VfB Stuttgart setzt seinen Aufwärtstrend in der Bundesliga fort. Gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig zeigten sich Schwaben effektiv vor dem Tor und schlugen die Gastgeber mit 4:0 (1:0). Der VfB rückt durch den Sieg auf Tabellenplatz sieben vor, die Eintracht bleibt mit lediglich einem Punkt nach sieben Spieltagen Tabellen-Schlusslicht.

Vedad Ibisevic sorgte nach einer Reihe von Braunschweiger Chancen vor 22.760 Zuschauern im Eintracht-Stadion für die kalte Dusche. Nach einem Freistoß von Alexandru Maxim köpfte der Bosnier zum 1:0 ein (40.). Es war der sechste Saisontreffer für den 29-Jährigen. Maxim selbst sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung (50.), der überragende Ibrahima Traoré (76.) und Martin Harnik (86.) schließlich für das Endergebnis.

Löwen-Trainer Torsten Lieberknecht hatte vor dem Duell ein großes Herz und einen kühlen Kopf von seiner Mannschaft gefordert. Doch die Gastgeber konnten nur einen Teil der Vorgabe erfüllen. Der Aufsteiger marschierte beherzt und mit leidenschaftlichem Zweikampfverhalten in die Offensive, vergaß dabei aber das Toreschießen. Und in der Abwehr leisteten sich die Gastgeber immer wieder Aussetzer und hatten insbesondere auf den Außenpositionen große Probleme.

So konnte VfB-Coach Thomas Schneider bereits in der zweiten Minute eine Großchance seiner Mannschaft notieren. Braunschweigs Ken Reichel überließ Stuttgarts agilem Angreifer Traoré fahrlässig den Ball, und der Nationalspieler Guineas bediente Ibisevic. Den Schuss des Bosniers aus kurzer Distanz konnte Braunschweigs Keeper Petkovic gerade noch entschärfen.

Die Löwen waren um eine Antwort bemüht und übernahmen mehr und mehr die Spielkontrolle. Erst tastete sich Sturmspitze Domi Kumbela gefährlich an das Tor von Stuttgarts Keeper Thorsten Kirschbaum heran, der den verletzten Sven Ulreich ersetzte (12.). Dann drehte Flügelstürmer Karim Bellarabi auf und Stuttgart wankte. Doch erneut verfehlte Kumbela nach einer Ecke per Kopf, bevor Marco Caligiuri die Großchance zur Führung hatte. Doch Kirschbaum reagierte bei dem Schuss des früheren Mainzers blendend (36.).

Wie hart das Geschäft in der Bundesliga ist, zeigte dann Stuttgarts Torjäger Ibisevic, als er mit dem Führungstreffer das Stadion zumindest kurzfristig still werden ließ. Nach dem Wechsel sahen die unermüdlich anfeuernden Eintracht-Fans das exakt gleiche Bild. Braunschweig war motiviert, Braunschweig kämpfte - und Stuttgart traf. Nun zeigte die Körpersprache der Hausherren, dass sie nicht mehr an ein Comeback glaubten. Traoré und Harnik räumte schließlich die letzten Zweifel aus.

Bei den Braunschweigern vermochte allenfalls Karim Bellarabi zu gefallen, aufseiten der Stuttgarter gefielen besonders Inisevic und Traoré.

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