Fußball Bundesliga
Insua nimmt Heynckes ins Visier

Federico Insua hat die Personalpolitik von Trainer Jupp Heynckes bei Borussia Mönchengladbach kritisiert. "Ich habe nicht verstanden, warum ich zuletzt nicht gespielt habe", so der Spielmacher.

Federico Insua ist sauer auf seinen Trainer. Der Spielmacher von Borussia Mönchengladbach hat die Personalpolitik von Jupp Heynckes vor dem Heimspiel am Sonntag (17.00 Uhr/live bei arena) gegen Hannover 96 kritisiert. "Ich habe nicht verstanden, warum ich zuletzt nicht gespielt habe. Ich akzeptiere natürlich die Entscheidung des Trainers. Aber deswegen muss ich ja nicht damit einverstanden sein", erklärte der Argentinier in einem Interview mit der Bild-Zeitung.

"Brauche Vertrauen"

Insua, der im Sommer für rund vier Mill. Euro zum fünfmaligen deutschen Meister gewechselt war, fordert zudem Rückendeckung von seinem 61 Jahre alten Coach. "Das ist eine völlig neue Erfahrung. Das ist mir in meiner Karriere noch nie passiert. Zum Beispiel, dass ich bereits dreimal zur Pause ausgewechselt wurde. Tatsache ist, dass ich in meiner Position auf dem Rasen, wo man auch viel Risiko spielen muss, das Vertrauen brauche", sagte Insua, der aber noch Hoffnung hat. "Heynckes hat mir schließlich bereits vor meinem Wechsel telefonisch zugesichert, dass er viel von mir hält. Ich mache mich nicht verrückt."

Insua ist nicht der erste Neuzugang, der sich über seine Rolle in Mönchengladbach beklagt. Zulezt hatte der Schweizer Nationalspieler David Degen ebenfalls öffentlich seinen Einsatz gefordert.

© SID

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