Fußball Bundesliga
Ivica Olic will nicht im Winter wechseln

Ivica Olic, kroatischer Stürmer des Bundesligisten Hamburger SV, hat sich gegen einen vorzeitigen Wechsel zum Ligakonkurrenten FC Bayern in der Winterpause ausgesprochen.

Stürmer Ivica Olic vom Hamburger SV hat sich klar gegen ein Tauschgeschäft mit dem Münchner Lukas Podolski schon im Winter ausgesprochen. "Ich habe beim FC Bayern einen Vertrag ab dem 1. Juli unterschrieben. Es ist besser, ich komme im Sommer und fange dann von vorne an. Außer der HSV sagt, ich muss gehen", betonte der 29 Jahre alte Kroate nach dem 3:4 im Elfmeterschießen gegen den AC Mailand im Spiel um die Dubai Football Challenge. Olic führte zudem familiäre Gründe an, da seine Kinder bis Sommer in Hamburg zur Schule gehen würden.

Ohnehin habe bisher noch niemand mit ihm gesprochen, führte der Angreifer weiter aus. Deshalb konzentriere er sich "voll auf den HSV. Ich werde in den kommenden Monaten alles geben", versprach Olic.

Zuvor hatte schon Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß die Chance auf "unter ein Prozent" beziffert. Dies wäre alles nur dann ein Thema, so Hoeneß, "wenn Lukas auf uns zukommt".

Derzeit geht Hoeneß davon aus, dass Podolski bis zum Sommer in München bleibt. Dennoch hofft der Bayern-Manager auf eine schnelle Lösung des leidigen Themas, "damit die Spekulationen aufhören und sich Lukas voll auf den Fußball konzentrieren kann. Denn er kann uns helfen, wenn er den Kopf frei hat. Er will einen guten Abgang".

Fakt ist bisher, dass Olic ab dem 1. Juli ablösefrei von Hamburg nach München wechselt. Sicher ist auch, dass Podolski trotz eines Vertrags bis 2010 den Rekordmeister verlassen will. Bis Ende Januar soll eine Entscheidung fallen.

Angeblich auch Juventus Turin an Podolski interessiert

Als Favorit für einen Transfer des deutschen Nationalspielers, für den die Bayern zehn Mill. Euro wollen, gilt nach wie vor dessen Wunschverein 1. FC Köln. Angeblich soll nun aber auch Juventus Turin Interesse haben.

Im Moment klaffen die Vorstellungen zwischen Köln und Bayern laut Hoeneß noch auseinander. Alle würden sich täuschen, "wenn sie mit Lukas ein Schnäppchen machen wollen. Er ist für Köln Summe X wert, für andere Vereine die Summe Y. Köln muss nicht so viel bezahlen, sollte seinen Vorsprung aber nutzen", erklärte Hoeneß in Dubai.

Bei den Personalien Mark van Bommel und Ze Roberto, deren Verträge auslaufen, sowie bei Leihgabe Massimo Oddo spielte Hoeneß indes auf Zeit. Und auch bei Anatolij Timoschtschuk von Zenit St. Petersburg, den die Bayern gerne haben würden, gebe es keine Fristen: "Er hat Forderungen gestellt, die wir nicht erfüllen werden. Ihm liegt ein Angebot vor. Jetzt liegt es an ihm."

Nicht unter Druck sieht Hoeneß den Rekordmeister auch im Fall Mario Gomez: "Wir haben mit der Verpflichtung Olic unsere Hausaufgaben gemacht und müssen keine Ad-hoc-Entscheidung treffen." Außerdem sei der FC Bayern angesichts der momentanen Finanzkrise nicht bereit, über 25 Mill. für den Angreifer vom VfB Stuttgart auszugeben.

© SID

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