Fußball Bundesliga
Jäggi streicht Wolfs Wunschzettel zusammen

Die von Trainer Wolfgang Wolf geforderten Verstärkungen für den 1. FC Kaiserslautern werden wohl nicht kommen. Der Vorstandsvorsitzende Rene C. Jäggi hält die Wünsche des Coaches für unrealistisch und nicht finanzierbar.

Weihnachten wird beim 1. FC Kaiserslautern dieses Jahr wohl etwas dürftiger als erhofft ausfallen: Trainer Wolfgang Wolf hofft beim abstiegsbedrohten Bundesligisten möglicherweise vergeblich auf Verstärkungen in der Winterpause. "Ich weiß, was im Kopf von Wolf vorgeht, doch das ist leider nicht immer alles realistisch und es wäre noch unrealistischer, wenn wir am Dienstagabend mit neun Punkten dastehen und aus dem Pokal ausgeschieden sind", erklärte der scheidende Vorstandsvorsitzende des Tabellenletzten, Rene C. Jäggi, in einem Interview mit der Welt.

Nach der im Oktober verkündeten positiven Bilanz hatte Jäggi noch neue Spieler versprochen. "Aber da hatten wir einen billigen Trainer. Jetzt ist ein nicht so billiger gekommen, und das haben wir mit dem Budget absorbiert. Die Wünsche, die durchaus zu Recht geäußert werden, sind in der Form nicht finanzierbar", sagte der Schweizer weiter.

Jäggi erwägt "Rücktritt vom Rücktritt"

Jäggi, der am 19. November nach der Entlassung von Coach Michael Henke seinen Rücktritt angekündigt hatte, kann den sportlichen Niedergang trotz des kleinen Etats der Pfälzer nicht verstehen. "Mit Kurt Jara hatten wir in der vergangenen Saison sechs Spieltage vor dem Ende 39 Punkte. Das war die gleiche Mannschaft, ohne Sanogo und Skela." Der FCK liegt vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen den VfL Wolfsburg mit neun Punkten auf dem letzten Rang.

Ob Rene C. Jäggi wirklich nach der Mitgliederversammlung am 1. Februar nicht mehr im Amt ist, ließ er unterdessen offen: "Wenn niemand da ist, werde ich es wohl oder übel noch machen."

© SID

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