Fußball Bundesliga
Jürgen Kohler: "Ich war ein wenig nervös"

Mit einem 1:0 beim VfB Stuttgart feierte Jürgen Kohler am Samstag ein gelungenes Debüt als Bundesliga-Coach des MSV Duisburg. Im aktuellen Gespräch schildert der Weltmeister von 1990 nach dem Sieg seine Eindrücke.

Mit einem 1:0-Erfolg beim VfB Stuttgart glückte Jürgen Kohler ein Einstand nach Maß als Trainer des MSV Duisburg. Im Anschluss an den Sieg stellte sich der ehemalige Innenverteidiger zum aktuellen Interview:

Frage: "Wie fühlen Sie sich nach Ihrem gelungenen Trainer-Debüt in der Fußball-Bundesliga?"

Jürgen Kohler: "Ich bin einfach sehr glücklich, dass mir mit dem MSV Duisburg gleich bei meiner Premiere der erste Auswärtssieg der Saison geglückt ist. Die gesamte Mannschaft hat super dagegen gehalten und aufopferungsvoll gekämpft."

Frage: "War die Anspannung vor dem Spiel sehr groß?"

Kohler: "Es ist ja so, dass ich das Geschäft zumindest als Spieler seit Jahren kenne. Aber ich war schon etwas nervös. Zum Glück ist alles gut gegangen."

Frage: "War es für Sie etwas Besonderes, gleich beim Debüt auf Ihren einstigen Lehrmeister Giovanni Trapattoni zu treffen und dann auch noch zu gewinnen?"

Kohler: "Giovanni war für mich nicht nur als Trainer, sondern generell als Person sehr wichtig. Ich habe allergrößten Respekt vor ihm."

Frage: "Der Sieg wird Sie in Ihrer Einschätzung bestätigt haben, dass der MSV den Klassenerhalt schafft, oder?"

Kohler: "Ich kann sowohl Niederlagen als auch Siege ganz gut einschätzen. Das war der erste Schritt in die richtige Richtung. Aber es gibt jetzt keinen Grund für übermäßigen Jubel. Unsere volle Konzentration gilt nun dem nächsten Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern."

Frage: "Sie haben gleich ein glückliches Händchen bewiesen, indem Sie dem 21 Jahre alten Marco Caligiuri von Beginn an das Vertrauen geschenkt haben. Was hat den Ausschlag für Ihre Entscheidung gegeben?"

Kohler: "Marco hat sich im Training durch gute Leistungen aufgedrängt. Dass er bei seinem Bundesliga-Debüt das entscheidende Tor schießt - und dann auch noch gegen seinen Ex-Klub - ist für ihn natürlich wunderbar. Aber der Erfolg ist nicht der Verdienst eines Einzelnen, sondern der gesamten Mannschaft."

© SID

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