Fußball Bundesliga
"Kampfsportler" Simunic muss viermal aussetzen

Josip Simunic hat nach seiner "Kung-Fu-Einlage" gegen Bremens Christian Schulz vier Spiele Sperre aufgebrummt bekommen. Der Kroate in Diensten von Bundesligist Hertha BSC Berlin hatte am Sonntag die Rote Karte gesehen.

Bundesligist Hertha BSC Berlin muss vier Spiele auf den kroatischen Innenverteidiger Josip Simunic verzichten. Der WM-Teilnehmer wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach seinem "Kung-Fu-Tritt" gegen Nationalspieler Christian Schulz wegen "rohen Spiels gegen den Gegner" für vier Punktspiele gesperrt und fehlt damit dem Hauptstadtklub auch in den ersten beiden Partien der kommenden Saison. Simunic und die Hertha haben die Strafe bereits akzeptiert.

Über seinen Verein ließ Simunic zudem mitteilen, dass er das Urteil des Sportgerichts "respektiere". Der Abwehrspieler hätte aber das Gefühl, dass "sein Verhalten falsch beurteilt wurde". Der Kroate betonte in seiner Stellungnahme, dass das Foul ohne jegliche Absicht oder mit der Inkaufnahme einer Verletzung geschehen sei.

Der 29 Jahre alte Simunic, der schon Anfang März gegen Bayern München und Anfang April gegen Arminia Bielefeld des Feldes verwiesen worden war, hatte am Sonntag im Punktspiel seines Klubs gegen Werder (1:4) den Bremer Schulz mit seinem Tritt am Auge verletzt und wurde daraufhin von Schiedsrichter Herbert Fandel (Kyllburg) des Feldes verwiesen (36.).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%