Fußball Bundesliga
Karlsruher SC erlegt die "Wölfe"

Die millionenschweren Investitionen beim VfL Wolfsburg machen sich weiter nicht bezahlt. Das Team von Trainer Felix Magath unterlag am fünften Bundesliga-Spieltag zuhause dem Aufsteiger Karlsruher SC 1:2 (1:0).

Die Heimmisere von Bundesligist VfL Wolfsburg nimmt erschreckende Ausmaße an. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath kassierte gegen Aufsteiger Karlsruher SC trotz Führung mit 1:2 (1:0) ihre schon zweite Niederlage vor eigenem Publikum und wartet damit weiter seit dem 7. April auf einen Erfolg auf heimischem Platz. Während die "Wölfe" mit bislang nur einem Saisonsieg weiter einen Abstiegsrang belegen, schaffte der KSC durch seinen zweiten Auswärtserfolg sogar den Sprung ins obere Tabellendrittel.

Der Pole Jacek Krzynowek (21.) sorgte zunächst für die frühe Führung der Platzherren. Allerdings verpassten es die Wolfsburger, in der Folgezeit trotz guter Möglichkeiten nachzulegen, so dass den Gästen in der 62. Minute durch Mario Eggimann der verdiente Ausgleich gelang. Christian Eichner machte elf Minuten vor dem Abpfiff den Coup des Bundesliga-Rückkehrers perfekt.

Vor 21 673 Zuschauern in der VW-Arena waren die Gastgeber nur in der Anfangsphase überlegen, mussten sich im Lauf der Partie aber immer wieder guten Angriffen des KSC erwehren. So kam Sebastian Freis schon in der zehnten Minute nach einer Ecke frei zum Schuss, fand im VfL-Keeper Simon Jentzsch jedoch seinen Meister. Neun Minuten später war es Routinier Pablo Thiam, der eine gefährliche Hereingabe von Christian Timm gerade noch abfangen konnte.

Auf der anderen Seite nahm sich kurz darauf Krzynowek ein Herz und traf mit einem Flachschuss aus 20 Metern unhaltbar für Torwart Markus Miller zum Wolfsburger 1:0. Das mögliche 2:0 verhinderte der KSC-Schlussmann in der 34. Minute, als er einen Schuss des acht Mill. Euro teuren VfL-Neuzugangs Grafite mit einer Fußabwehr neben das Tor lenken konnte.

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zunächst weiter. Die beste Tormöglichkeit hatte zunächst noch Timm, der mit einem Schuss aus acht Metern jedoch in der Wolfsburger Abwehr hängen blieb. Nicht besser machte es auf der anderen Seite der eingewechselte Mame Niang, der eine Vorlage von Grafite per Kopfball nicht nutzen konnte. Als sich die Gastgeber ihrer Sache offensichtlich schon zu sicher waren, sorgten Eggimann und Eichner erneut für Frust auf den Zuschauerrängen.

© SID

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