Fußball Bundesliga
Kein Sieger im Verfolgerduell

Der Hamburger SV hat am 19. Spieltag der Bundesliga einen wichtigen "Dreier" verpasst. Die Hanseaten mussten sich bei Bayer Leverkusen trotz Pausenführung mit einem 1:1 begnügen.

Bayer Leverkusen und der Hamburger SV trennten sich im Verfolgerduell am 19. Spieltag 1:1 (0:1) und konnten somit keinen Boden auf Spitzenreiter Bayern München gutmachen. Leverkusen, das nur eines seiner letzten acht Spiele verlor, bleibt mit 34 Punkten Dritter. Dahinter folgt der punktgleiche HSV, der nun schon seit fünf Partien auf einen Sieg wartet.

Vor 22 500 Zuschauern in der ausverkauften Bayarena brachte der niederländische Superstar Rafael van der Vaart mit seinen zehnten Saisontreffer den HSV zunächst in Führung (28.), doch Abwehrspieler Manuel Friedrich bescherte Bayer mit seinem Kopfballtor noch ein leistungsgerechtes Unentschieden (60.).

In einer unterhaltsamen Bundesliga-Partie gehörte die Anfangsphase eindeutig den Leverkusenern. Dabei konnte sich der HSV bei Torwart Frank Rost bedanken, nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Der Keeper war gleich drei Mal bei Chancen von Tranquillo Barnetta (5. und 15.) sowie Arturo Vidal (17.) zur Stelle.

Um so überraschender fiel der Hamburger Führungstreffer. Nach einer Flanke von Nationalspieler Piotr Trochowski spitzelte van der Vaart den Ball ins Leverkusener Tor, nachdem der Niederländer kurz zuvor noch an Rene Adler gescheitert war (21.).

Nach dem überraschenden Gegentreffer verloren die Gastgeber völlig den Faden und überließen den Norddeutschen das Spielgeschehen. Trochowski (29.), erneut van der Vaart (39.) sowie Paolo Guerrero (49.) vergaben dabei beste Möglichkeiten zum 2:1. Gerade in dieser Phase machten sich die akuten Personalprobleme der Werkself gerade im Defensivbereich bemerkbar.

Nach gut einer Stunde fanden die Leverkusener ins Spiel zurück. Dabei war es Friedrich, der nach einer Ecke von Barnetta per Kopf den Ausgleich erzielte. In der Folgezeit hatten die Gastgeber sogar noch die Chance zum Sieg. Allerdings scheiterte der eingewechselte Paul Freier zweimal in aussichtsreicher Position (73. und 76.).

© SID

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