Fußball Bundesliga
Kein Sieger zwischen Frankfurt und Wolfsburg

Am 24. Bundesliga-Spieltag haben sich Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg 1:1 getrennt. Nachdem die Gäste durch Hanke (58.) zunächst in Führung gegangen waren, glich Amanatidis (65.) für die Hessen aus.

Eintracht Frankfurt und der VfL Wolfsburg haben im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die beiden Teams trennten sich am 24. Spieltag 1:1 (0:0) und sind mit jeweils 26 Punkten nur fünf Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt. Während die Eintracht weiter auf den ersten Heimsieg in der Rückrunde warten muss, stoppten die "Wölfe" zumindest ihre Negativserie von sieben Auswärtspleiten in Folge.

Mike Hanke (58.) brachte Wolfsburg mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Ioannis Amanatidis (65.) glich per Abstauber mit seinem siebten Saisontor zum 1:1 aus. Amanatidis sah dann noch die 5. Gelbe Karte.

Vor 26 000 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena war die Eintracht die deutlich bessere Mannschaft, ließ aber zunächst zahlreiche hochkarätige Chancen ungenutzt. Wolfsburg zeigte hingegen über weite Strecken eine erschreckend schwache Leistung. Aus dem Mittelfeld kamen keine Impulse, Top-Torjäger Diego Klimowicz war bei Frankfurts Abwehrchef Chris weitgehend abgemeldet und die Defensive offenbarte immer wieder Unsicherheiten.

Der VfL, der in den nächsten Wochen mit Spielen gegen Bayern München, dem Hamburger SV und bei Schalke 04 ein ganz schweres Programm vor sich hat, konnte sich bei Keeper Simon Jentzsch bedanken, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand. Nach 14 Minuten parierte Jentzsch bei einem Distanzschuss von Francisco Copado ebenso glänzend wie zwölf Minuten später gegen Christoph Preuß. Amanatidis und Copado (33.) ließen innerhalb von wenigen Sekunden ebenfalls zwei große Möglichkeiten ungenutzt. Glück hatten die Gäste zudem, dass ein Kopfball von Innenverteidiger Kevin Hofland (17.) bei einem Abwehrversuch an die Latte des eigenen Tores prallte.

Beide Trainer hatten ihre Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf einer Position verändert. Eintracht-Coach Friedhelm Funkel brachte Benjamin Köhler für Christopher Reinhard. Bei Wolfsburg vertraute Weltmeister Klaus Augenthaler in der zentralen Defensivposition wieder auf Hofland anstelle von Maik Franz.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Frankfurter für ihre mangelnde Chancenausbeute böse bestraft. Zunächst rettete Oka Nikolov gegen Klimowicz (57.), doch eine Minute später war Eintrachts Schlussmann bei einem platzierten Freistoß von Hanke aus 22 Metern machtlos. Amanatidis rettete den Frankfurtern zumindest noch den verdienten Punkt.

© SID

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