Fußball Bundesliga
Kein Stürmer auf Rummenigges Winter-Wunschzettel

Bayern München wird sich auf dem Transfermarkt vorerst nicht um einen neuen Angreifer bemühen. "Einen neuen Stürmer holen wir - falls überhaupt - erst im Sommer", erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

Keinerlei Nachbesserungsbedarf für die laufende Saison sieht Karl-Heinz Rummenigge im Angriff des amtierenden deutschen Meisters Bayern München. Der Vorstandvorsitzende hat die Verpflichtung eines neuen Angreifers vorerst ausgeschlossen. "Einen neuen Stürmer holen wir - falls überhaupt - erst im Sommer", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bayern dem Münchner Merkur (Dienstags-Ausgabe).

Dennoch bestätigte Rummenigge noch einmal das Interesse an Aachens Nationalspieler Jan Schlaudraff. "Seine Talente kann unsere Mannschaft gut gebrauchen. Er ist schnell, kann dribbeln, legt Tore auf und macht auch welche", sagte der 51-Jährige.

"Fußballerisch braucht uns Ballack keiner aufs Brot zu schmieren"

Im Transfer von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack zum FC Chelsea sieht der Bayern-Offizielle keine spielerische Schwächung der Mannschaft. "Man muss das nüchtern betrachten. Ballack hat wichtige Tore erzielt. Aber für das fußballerische Niveau des FC Bayern hat er nichts Herausragendes geleistet. Fußballerisch braucht ihn uns keiner aufs Brot zu schmieren", sagte der Europameister von 1980.

Rummenigge gestand zwar ein, dass die Münchner in Zukunft besseren Fußball bieten müssten, warnte jedoch vor zu viel Offensive. "Der FC Bayern hat nie Hurra-Stil gespielt. Nicht zu Beckenbauer-Zeiten, nicht mit Breitner, nicht mit Matthäus. Wir müssen stabil Fußball spielen. Wir haben gegen kleine Teams elf Punkte liegen lassen, in der Rückrunde dürfen wir uns nicht mehr erlauben", mahnte der Bayern-Boss, dessen Team die Hinrunde mit drei Punkten Rückstand auf Werder Bremen und Schalke 04 als Tabellendritter abgeschlossen hatte.

© SID

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