Fußball Bundesliga
Keine Rotation mehr beim VfB Stuttgart

Teamchef Markus Babbel vom VfB Stuttgart legt Wert auf eine eingespielte Mannschaft. Deshalb sieht er vorläufig von der zuletzt praktizierten Rotation ab.

Teamchef Markus Babbel rückt beim Bundesligisten VfB Stuttgart zunächst von der personellen Rotation ab. "Ich schenke jedem Spieler das Vertrauen. Aber ich habe für mich festgestellt, dass wir eine eingespielte Mannschaft brauchen", sagte der Ex-Nationalspieler vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) gegen den 1. FC Köln. Die Spieler müssten sich im Training für einen Einsatz in der Stammformation aufdrängen, so Babbel.

Aufgrund der letzten Ergebnisse würde "die Leichtigkeit fehlen. Deshalb ist ein Sieg gegen Köln so wichtig für das Selbstvertrauen". Möglicherweise wird der Trainer-Azubi sogar Kapitän Thomas Hitzlsperger auf die Bank setzen, denn unter Umständen sind Sami Khedira und Neuzugang Zdravko Kuzmanovic erste Wahl gegen die Rheinländer.

Hleb muss sich dem Kampf stellen

Babbel nahm auch nochmals zu Neuzugang Alexander Hleb Stellung, der bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben war: "Er ist 100-prozentig fit. Es ist eine schwierige Situation für ihn, aber diesem Kampf muss er sich stellen."

Sportdirektor Horst Heldt warnt unterdessen vor dem Unterschätzen des Tabellenschlusslichts: "Ich habe das Kölner Spiel gegen Schalke gesehen. Das mussten sie nicht verlieren." Auch Babbel sieht keinen Grund, den FC auf die leichte Schulter zu nehmen: "Sie arbeiten defensiv sehr gut und stehen gut. Wir müssen hart arbeiten. Außerdem verfügt Köln in Podolski und Novakovic über zwei sensationelle Stürmer."

© SID

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