Fußball Bundesliga
Keine Tore zwischen Frankfurt und Mainz

Eintracht Frankfurt und der FSV Mainz 05 haben sich am 20. Bundesliga-Spieltag 0:0 getrennt. Damit hielten die Mainzer Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen. Frankfurt verschlechtert sich auf den 13. Rang.

Der FSV Mainz 05 hat seine gute Form auch im Rhein-Main-Derby in Frankfurt unterstrichen und Tuchfühlung zu den Nicht-Abstiegsplätzen der Bundesliga gehalten. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp erkämpfte sich ein 0:0 und ist damit in der Rückrunde bei zwei Siegen und einem Remis ungeschlagen. Die Eintracht verpasste hingegen den erhofften Befreiungsschlag und muss im Jahr 2007 weiter auf den ersten Pflichtspielsieg warten.

51 300 Zuschauer in der Frankfurter WM-Arena sahen eine ausgeglichene Partie. Den Mainzern war das gestiegene Selbstvertrauen deutlich anzumerken. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte Petr Ruman (12.), der nach einem Freistoß frei vor dem Eintracht-Tor an Keeper Markus Pröll und dem Pfosten scheiterte. Sechs Minuten später verfehlte Mimoun Azaouagh mit einem Schuss aus aussichtsreicher Position das Tor.

Chris-Kopfball trifft die Latte

Auf der Gegenseite konnten sich die Frankfurter in der ersten Halbzeit nur eine Möglichkeit erarbeiten - und das auch nur nach einer Standardsituation. Nach einer Ecke traf der Brasilianer Chris (10.) mit einem Kopfball die Latte.

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel musste gleich auf vier Spieler verzichten. Abwehrchef Sotirios Kyrgiakos fehlte wegen einer Grippe ebenso wie der Ex-Mainzer Michael Thurk. Rechtsverteidiger Patrick Ochs war gelbgesperrt. Ex-Nationalspieler Marko Rehmer laboriert weiter an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Soto bei Mainz auf der Bank

Bei den Mainzern tauschte Coach Jürgen Klopp im Vergleich zum 1:0-Sieg am vergangenen Mittwoch gegen Borussia Dortmund seinen Angriff komplett aus. Rückkehrer Mohamed Zidan stürmte nach auskurierter Zerrung im Gesäß an der Seite von Ruman. Der kolumbianische Nationalspieler Elkin Soto, der erst in der vergangenen Woche die Freigabe erhalten hatte, saß nur auf der Bank.

Funkel reagierte bei der Eintracht in der Halbzeitpause, brachte Alexander Vasoski für den schwachen Ioannis Amanatidis und stellte taktisch auf eine Dreier-Abwehrkette um. Danach stand die Eintracht besser in der Defensive und wurde auch im Angriff gefährlicher. Albert Streit (50.) verfehlte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp das Tor. Drei Minuten später rettete 05-Schlussmann Dimo Wache gegen Marcel Heller, der bei seinem ersten Einsatz für Frankfurt von Beginn an gleich zum Derby-Helden hätte werden können.

© SID

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