Fußball Bundesliga
Klinsmann erwartet gegen Schalke „heiße Kiste“

Im nervenaufreibenden Kampf um den Meistertitel und Trainer-Job beim FC Bayern weiß Jürgen Klinsmann, was die Stunde geschlagen hat. Seine klare Forderung: Ab sofort ist verlieren verboten - sechs Siege sind bis zum Saisonende Pflicht. Der Anfang soll gegen Schalke gemacht und damit der Druck auf Wolfsburg noch erhöht werden. Allein: Die Königsblauen wollen den Spielverderber geben.

dpa MÜNCHEN. Klinsmann sieht seine Mannschaft auch ohne den weiterhin schmerzlich vermissten Nationalstürmer Miroslav Klose "bestens präpariert" für den Bundesliga-Endspurt und freut sich auf "vier heiße Wochen". In seiner Hochrechnung darf sich der Tabellenzweite aber an den letzten sechs Spieltagen keine Blöße mehr geben, wie der Bayern-Coach warnte: "Wir müssen annähernd an die Maximalpunktzahl kommen" - Niederlagen sind nicht mehr drin.

"Wenn wir 18 Punkte holen, sind wir Meister", meinte Kapitän Mark van Bommel, der mit mindestens noch einem Ausrutscher der drei Punkte besseren Wolfsburger rechnet. Ob der Tabellenführer schon in Cottbus patzt, ist für den Niederländer unerheblich: "Mir ist egal, wo sie verlieren - aber sie müssen irgendwann verlieren."

Auf die eigenen Verfolger - Hamburg, Hertha, Stuttgart - schielen die Bayern in der Tabelle angeblich nicht. "Wir gucken nur nach oben", tönte van Bommel. Darum ist gegen Schalke ein Sieg Pflicht. "Wir müssen schauen, den Druck auf Wolfsburg noch größer zu machen", forderte Klinsmann und versicherte: "Wir wissen alle, was Sache ist." Auch um die Gunst der Fans kämpft der zuletzt ausgepfiffene Coach, für den selbst der Titelgewinn keine Job-Garantie bedeuten muss. "Wir wollen das Publikum hinter uns bekommen", forderte Klinsmann.

Die unter dem Interims-Trainer-Trio Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck wieder aufgeblühten Schalker möchten in der ausverkauften Allianz Arena liebend gerne die Rolle des Spielverderbers einnehmen. "Natürlich können wir den Bayern auf dem Weg zur Meisterschaft ein Beinchen stellen", befand Büskens und meinte: "Warum sollten wir Angst vor München haben? Wir haben dort nichts zu verlieren."

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