Fußball Bundesliga
Klinsmann wähnt Bayern auf Kurs

Vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC ist Jürgen Klinsmann guter Dinge. Trotz des schlechten Saisonstarts sei der eingeschlagene Weg "der richtige", so der Bayern-Coach.

Jürgen Klinsmann sieht Bayern München trotz des schlechtesten Saisonstarts seit 31 Jahren auf einem guten Weg. "Wir gehen in die richtige Richtung. Wir brauchen jetzt noch die Konstanz", sagte der Trainer des deutschen Rekordmeisters im kicker-Interview und ergänzte: "Wir werden das durchziehen."

In der Bundesliga steht der Titelverteidiger mit neun Punkten aus sieben Spielen lediglich auf Rang elf. "Eine Phase wie die jetzige muss man schlucken", sagte Klinsmann. Am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) tritt der FC Bayern beim Karlsruher SC an: Die Badener haben ebenfalls neun Punkte, allerdings aus nur sechs Spielen.

"Es ist der richtige Weg"

Klinsmann betonte, dass auch die Verantwortlichen des Klubs hinter ihm und seiner Arbeit stünden. "Wir sind uns einig: Es ist der richtige Weg. Wir werden das durchziehen", sagte der ehemalige Bundestrainer. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge hatte ihm zuletzt eine Arbeitsplatzgarantie bis Saisonende gegeben.

Die Experimentierphase wird allerdings bald vorüber sein, glaubt Klinsmann. Für ihn sei es wichtig gewesen, erst einmal alle Spieler einzusetzen, um sie beurteilen zu können. Jetzt allerdings "wird sich ein Kern herausbilden und eine Stammmannschaft bilden, so war es auch vorgesehen", sagte er.

Ob zur Stammformation der zuletzt zum Reservisten degradierte Mark van Bommel gehören wird, ließ Klinsmann offen, er betonte aber: "Ein Kapitän hilft immer, ob er spielt oder nicht." Auch van Bommel müsse sich dem sportlichen Leistungsschema unterwerfen, unabhängig davon aber werde er "natürlich" Kapitän bleiben.

Prozesse müssen sich einspielen

Verändern würde Klinsmann an seiner Arbeit in den ersten 100 Tagen beim FC Bayern nach eigenem Bekunden nichts. Es sei "richtig" gewesen, versicherte er, "wie wir die Arbeit angegangen sind und sie aufgebaut haben." Der Prozess, den ein Trainerwechsel in Gang setze, müsse sich freilich erst einspielen.

Öffentliche Kritik an seiner Arbeit hält Klinsmann dagegen für unberechtigt. "Eigentlich kann kaum jemand objektiv beurteilen, wie wir arbeiten, was wir entwickeln", erklärte er. Wichtig sei für ihn deshalb, "dass die Chefs hautnah mitverfolgen, was wir arbeiten und planen."

© SID

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