Fußball Bundesliga: Köln lässt Alpay ungeschoren davon kommen

Fußball Bundesliga
Köln lässt Alpay ungeschoren davon kommen

Trotz eines erneuten Ausrasters und Platzverweises im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen will der 1. FC Köln von einer Bestrafung des türkischen Nationalspielers Özalan Alpay absehen.

Özalan Alpay hat sein Versprechen gegenüber dem Präsidenten des 1. FC Kölns, Wolfgang Overath, gebrochen. Der türkische Nationalspieler hat sich, entgegen seiner Zusage, wieder einen Ausraster geleistet. Dennoch muss der Verteidiger von Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln nicht mit Konsequenzen von Seiten des Vereins rechnen. "Man muss dem Spieler Hilfe anbieten und ihm klarmachen, dass er an seinem Image arbeiten muss. Er neigt dazu, zu provozieren. Es wird Einzelgespräche geben", sagte Manager Michael Meier am Sonntag. Einen Psychologen wolle der Verein aber nicht zu Rate ziehen. "Das klären wir intern", so Meier.

Alpay hatte beim 0:3 (0:0) gegen Bayer Leverkusen die Rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens gesehen, als er mit Paul Freier aneinander geraten war. Nach den Prügelszenen beim Skandalspiel zwischen der Türkei und der Schweiz, sowie seinem Ellbogenschlag gegen Timothee Atouba vom Hamburger SV fiel der Abwehrspieler damit innerhalb kürzester Zeit zum dritten Mal schlecht auf.

Schwacher Podolski erhält Stammplatzgarantie

Jung-Nationalspieler Lukas Podolski hat unterdessen von Trainer Hanspeter Latour trotz seiner erneut schwachen Vorstellung eine Stammplatzgarantie für die Partie bei Hertha BSC Berlin am kommenden Samstag erhalten. "Ich sehe keinen Grund, ihn nicht aufzustellen. Ich muss in Berlin die stärkste Mannschaft aufbieten, und da gehört er dazu", sagte der Schweizer Coach.

Latour macht sich indes über die Bundesliga-Tauglichkeit seiner Mannschaft, die mit nur 15 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt, Gedanken. "Auf einigen Positionen sind wir für die Bundesliga gut besetzt, aber von der Zusammensetzung her sind wir zu unausgeglichen. Anspruch und Potenzial driften weit auseinander", meinte der Coach, der in der Winterpause die Nachfolge des erfolglosen Uwe Rapolder angetreten hatte. Er komme sich aber nicht vor wie ein Fahrradfahrer, der an einem Motorrad-Rennen teilnimmt, so Latour weiter.

© SID

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