Fußball-Bundesliga
Köln lässt gegen Wolfsburg wichtige Punkte liegen

Der 1. FC Köln schafft gegen VfL Wolfsbrug nur ein 1:1 - ein Unentschieden, das keinem der beiden Krisenvereine weiterhilft. Die Gastgeber ärgern sich über die liegen gelassenen Punkte, während sich Wolfsburg um seine spielerische Verfassung sorgt. Lukas Podolski fällt durch übermäßige Härte auf.
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KÖLN. Der 1. FC Köln hat einen Dämpfer erlitten und den Sprung aus den Abstiegsrängen der Fußball-Bundesliga verpasst. Eine Woche nach dem glücklichen 1:0 beim VfB Stuttgart kamen die Rheinländer im Krisenduell mit dem VfL Wolfsburg am Sonntagabend nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Dabei hatte es lange Zeit so gut ausgesehen.

"Wir hätten heute gern drei Punkte geholt, das war unser Ziel. Die erste Halbzeit war okay, das 1:0 verdient. Dann haben wir Wolfsburg zu viele Räume gelassen, da ist natürlich jede Aktion gefährlich - und dann bekommst du so ein Tor", analysierte Kölns Trainer Frank Schaefer, dessen Mannschaft mit zwölf Punkten auf dem Relegationsplatz 16 steht. Seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2008 haben die Domstädter nur neun von 41 Heimpartien zu ihren Gunsten entschieden.

Schaefer nahm im Vergleich zum 1:0 in Stuttgart nur eine Veränderung vor: Adam Matuschyk spielte für den gelb-gesperrten Martin Lanig. Sein Wolfsburger Kollege Steve McClaren musste nach dem 1:1 beim FC St. Pauli auf zwei Positionen umstellen: Für Diego (5. Gelbe Karte) und Matchwinner Cicero, der zunächst zuschauen musste, rückten der Däne Thomas Kahlenberg und Tolga Cigerci ins Team. Der 18 Jahre alte Deutsch-Türke bestritt sein Bundesliga-Debüt.

Von der ersten Minute entwickelte sich ein eintöniges Spiel mit wenigen Höhepunkten, bei dem die Gastgeber lange Zeit das aktivere Team waren. Wolfsburg wirkte in der ersten Halbzeit lustlos und ohne spielerische Linie. Die Kölner spielten in einem klassischen 4-5-1, wobei hinter Stoßstürmer Novakovic die offensiven Kräfte Podolski, Matuschyk und Jajalo agierten.

Lukas Podolski schrammte nach einer Unsportlichkeit gegen Edin Dzeko, dem er mit gestrecktem Bein in den Unterleib trat, nur knapp an einer Roten Karte vorbei (22.). "Es tut überall weh. Er hat sich später entschuldigt, aber so etwas braucht man im Fußball nicht", sagte Dzeko.

"Es war keine Absicht, ich wollte zum Ball gehen. Na klar, sieht das nicht gut aus. Da kann man eventuell Rot zücken", gab Podolski zu, "aber ich habe mich in der Halbzeit bei Edin entschuldigt." Matuschyk überzeugte mit Abstand am meisten. Er brachte Tempo uns klasse Dribblings ins sonst oft statische FC-Spiel. In der 17. Minute gelang ihm beinahe das 1:0, doch seinen 15- Meter-Schuss aus halblinker Position drehte VfL-Keeper Diego Benaglio mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten . Die beste Aktion in der ersten Hälfte.

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