Fußball Bundesliga
Kölner Torflaute geht auch im Breisgau weiter

Dem 1. FC Köln ist auch im vierten Bundesligaspiel in Folge kein Tor gelungen. Der SC Freiburg klettert nach dem 0:0 gegen die "Geißböcke" um einen Tabellenplatz nach oben.

Der 1. FC Köln kann in der Bundesliga nicht mehr treffen und nicht mehr gewinnen. Die Rheinländer kamen am 16. Spieltag erneut nicht über sein torloses Remis beim Aufsteiger SC Freiburg hinaus. Damit warten die "Geißböcke", die erst sieben Saisontreffer erzielt haben, seit mittlerweile vier Spielen auf einen Sieg und seit 371 Minuten auf einen Torerfolg. Für die Kölner war es das dritte torlose Remis in Folge und das insgesamt sechste in der laufenden Saison.

Podolski trifft nur die Latte

Die 24 000 Zuschauer, darunter Bundestrainer Joachim Löw, mussten im ausverkauften Stadion bis zur elften Minute auf die erste aufregende Szene der Partie warten. Nach gutem Zusammenspiel mit Sturmpartner Milivoje Novakovic traf Kölns Nationalstürmer und Publikumsliebling Lukas Podolski, dem vor der Partie erst ein Saisontor gelungen war, die Latte.

Vor und nach dieser Aktion zeigten beide Teams eine schwache Leistung. Durchdachte Aktionen im Spiel nach vorne blieben auf beiden Seiten Mangelware. Fehlpässe und Missverständnisse prägten das Geschehen. Nur ein Weitschuss des Freiburger Außenverteidigers Du-Ri Cha beendete zwischenzeitlich das langweilige Gekicke (22.).

Aneinanderreihung von Fehlpässen

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt konnten die Akteure die Zuschauer auch Mitte der ersten Halbzeit nicht mit gutem Fußball erwärmen. Lediglich die ein oder andere gelungene Defensivaktion der Abwehrreihen unterbrach die Aneinanderreihung von Fehlern. Für die einzigen Kölner Höhepunkte vor der Pause sorgte wiederum Podolski mit zwei Distanzschüssen (29./34). Die beste Möglichkeit der Gastgeber vergab der Kameruner Mohamadou Idrissou, der den SC zum Saisonende wahrscheinlich verlassen wird, in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts an dem trostlosen Spiel. Der einzige Unterschied zur ersten Hälfte war, dass die ohnehin schon zerfahrene Partie nun noch durch zahlreiche Fouls unterbrochen wurde. Im eigentlich nicht stattfindenden Offensivspiel überboten sich beide Mannschaften weiterhin gegenseitig an Harmlosigkeit.

Die Torhüter waren weitgehend beschäftigungslos, die Begegnung musste ohne spielerische Höhepunkte auskommen. Lediglich ein Kopfball von SC-Kapitän Heiko Butscher sorgte für einen Hauch von Gefahr (74.).

© SID

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