Fußball Bundesliga
Kölns Trainer Soldo gelassen vor Hannover-Spiel

Der in der Kritik stehende Trainer Zvonimir Soldo bleibt auch vor dem Spiel der Kölner bei Hannover 96 ruhig. "Ich bin lange in diesem Geschäft. Ich weiß, wie es läuft", so Soldo.

Der unter Erfolgsdruck stehende Trainer Zvonimir Soldo vom Bundesligisten 1. FC Köln zeigte sich vor dem Gastspiel bei Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und Liga total!) äußerst gelassen. "Wenn die Tore und die Punkte fehlen, stehst Du infrage. Was soll ich machen? Ich bin lange in diesem Geschäft. Ich weiß, wie es läuft", sagte der Kroate am Freitag auf der obligatorischen Pressekonferenz.

Der FC holte aus den ersten acht Liga-Spielen gerade fünf Punkte und liegt nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Dienstag folgt das DFB-Pokal-Spiel gegen Zweitligist 1 860 München und am Wochenende danach das Heimspiel gegen den Hamburger SV. Am Donnerstag hatte Kölns Präsident Wolfgang Overath nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub mit den Vorstandskollegen Friedrich Neukirch und Jürgen Glowacz über die sportliche Situation und über die Turbulenzen in seiner Abwesenheit, insbesondere die öffentliche Kritik von Lukas Podolski, gesprochen. Die Führungsriege drückte in einer Erklärung ihr "vollstes Vertrauen" in die handelnden Personen aus.

Overath: "Wir müssen jetzt Ruhe bewahren"

Overath nahm den Trainer nur indirekt in die Pflicht. "Wir haben das wichtigste Spiel vor uns, die Partie in Hannover", sagte der Weltmeister im Interview mit dem Express und bat das Umfeld um Besonnenheit: "Dann geht es gegen 1 860 München im Pokal, dann direkt wieder zu Hause gegen den HSV. Drei Spiele in einer Woche. Wir müssen doch jetzt die Ruhe bewahren." Der FC-Boss versuchte, Optimismus und Aufbruchstimmung zu verbreiten. "Ich lasse nicht zu, dass das Negative in den Vordergrund dringt. Wir sind überzeugt, dass wir nur gemeinsam daraus kommen. Weil - und das ist das Wichtigste - die Mannschaft intakt ist."

Nicht ganz: Trainer Soldo wird erneut Miro Varvodic, der beim 1:2 gegen Dortmund sein Debüt gab, ins Tor stellen. Stammkeeper Faryd Mondragon bat wie schon bei der Entscheidung vor dem Dortmund-Spiel darum, aus dem Kader genommen zu werden. Für ihn wird sich erneut Daniel Schwabke auf die Bank setzen.

© SID

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