Fußball Bundesliga
Köppel: "Gladbach muss absteigen"

Trainer Horst Köppel hat mit seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach abgerechnet: "Damit sich dort etwas ändert, muss der Verein absteigen". Zudem fordert er die Ablösung von Sportdirektor Peter Pander.

Knapp neun Monate nach seiner Entlassung bei Borussia Mönchengladbach hat Trainer Horst Köppel seine persönliche Abrechnung mit der Vereinsführung des Bundesliga-Schlusslichts gemacht. "So hart das klingt: Borussia muss absteigen, damit sich da oben was ändert. Dann wäre es zwar extrem schwer wieder hochzukommen. Steigt man aber nicht ab, wird sich auch nichts ändern", sagte 58-Jährige in Bezug auf Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Peter Pander im Interview mit dem Express.

Insbesondere Pander bekam bei Köppel sein Fett weg. "Pander wollte mich nie wirklich haben, hat mir immer Knüppel zwischen die Beine geworfen, wo er nur konnte. Trotzdem hat er es nie geschafft mich abzuschießen, was er immer wollte", Und weiter: "In den Strukturen wird sich wohl leider nur was ändern, wenn sie absteigen. Und da muss sich was ändern. Die Position des Sportdirektors muss ein Ex-Profi einnehmen, der weiß, was ein Trainer und die Mannschaft brauchen und wie sie denken."

Pander: "Das ist eine bodenlose Frechheit"

Pander reagierte entrüstet auf die Aussagen des ehemaligen Borussen-Trainers: "Das ist eine bodenlose Frechheit. Da sieht man, wie es um das Herz für die Borussia bestellt ist. Das führt dazu, dass der Verein beschädigt wird."

Köppel hatte bei der Borussia in der Endphase der Saison 2004/05 die Nachfolge von Dick Advocaat angetreten und Gladbach vor dem Abstieg bewahrt. Anschließend erreichte Gladbach unter dem langjährigen Bundesligaprofi den zehnten Platz, die beste Platzierung seit der Bundesliga-Rückkehr 2001. Trotzdem musste Köppel für Jupp Heynckes Platz machen.

© SID

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