Fußball Bundesliga
Kohler: "Wir werden weiter kämpfen"

Trotz der 2:5-Klatsche bei Eintracht Frankfurt glaubt Jürgen Kohler weiter an den Klassenerhalt des MSV Duisburg in der Bundesliga. "Wir werden weiter kämpfen", sagte der MSV-Coach nach der Niederlage.

Nach der deftigen 2:5-Niederlage bei Eintracht Frankfurt gab sich Jürgen Kohler, Coach des Tabellenvorletzten MSV Duisburg, im Interview kämpferisch.

Frage: "Die 2:5-Niederlage in Frankfurt wirft den MSV Duisburg im Kampf um den Klassenerhalt noch weiter zurück. Wie erklären Sie sich die elfte Auswärtsniederlage der Saison?"

Jürgen Kohler: "Das Spiel wurde in 15 Minuten entschieden. Wir standen in der ersten Viertelstunde gar nicht auf dem Platz und lagen schnell 0:3 zurück. Doch wir haben zurückgefunden. Als unser Keeper Georg Koch dann beim Stand von 2:3 einen Handelfmeter gehalten hat, hätte das ein Signal sein können, dass das Spiel kippen kann."

Frage: "Was aus Ihrer Sicht aber leider nicht passiert ist. Warum?"

Kohler: "Wieder einmal hat ein individueller Fehler, diesmal ein verunglückter Einwurf von Razundara Tjikuzu, zum 2:4 und zur Entscheidung zugunsten der Eintracht geführt. Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis hat uns letztlich mit seinen drei Toren alleine k.o. geschossen."

Frage: "Wie ist Ihre Stimmungslage nach dem bitteren Rückschlag?"

Kohler: "Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir es noch schaffen, obwohl die Spiele natürlich weniger werden. Aber wir werden weiter kämpfen. Fast alle Vereine haben eine kleine Serie hingelegt. Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch noch gelingt. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft, aber natürlich muss sie besser spielen. Zum Glück kehrt Marino Biliskov nach seiner Rot-Sperre zurück."

Frage: "Am nächsten Wochenende kommt Bayern München nach Duisburg. Eine unlösbare Aufgabe für den MSV als Tabellenvorletzten?"

Kohler: "Es ist ein Spiel, in dem man viel zu gewinnen hat. Warum sollte unsere kleine Serie nicht gegen die Bayern beginnen? Ich bleibe zuversichtlich, denn in Frankfurt sind wir auch nach dem frühen 0:3-Rückstand wieder zurückgekommen."

© SID

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