Fußball Bundesliga
Krisengipfel "Auf Schalke", 1 899 bei den "Fohlen"

Schalke im Krisengipfel gegen Bremen, Schlusslicht Mönchengladbach gegen Primus Hoffenheim: Der 19. Bundesliga-Spieltag verspricht heute reichlich Gesprächsstoff.

Spekulationen, Irritationen und ein Team, das keines mehr ist: Ein Ende der Chaos-Tage bei Schalke 04 ist nicht in Sicht. Erst recht nicht, sollte Königsblau beim Krisen-Gipfel heute (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen die ebenfalls sportlich angeschlagenen Gäste von Werder Bremen nicht punkten. "Der Verlierer wird es schwer haben, die internationalen Plätze noch zu erreichen", unterstrich Werder-Coach Thomas Schaaf.

Für Schalke spricht derzeit zumindest die Bilanz: Von den letzten acht Duellen konnte Werder nur einmal gewinnen (5:1 im April 2008) und ist seit sechs Gastspielen in Gelsenkirchen sieglos. Mehr denn je appellierte Schaaf an seine seit fünf Auswärtsspielen sieglose Truppe: "Wir müssen unbedingt punkten."

Tabellenführer Hoffenheim gastiert beim Schlusslicht

Tabellenführer 1 899 Hoffenheim, der beim Schlusslicht Borussia Mönchengladbach antreten muss, wird mit Interesse das Gerangel unter den Verfolgern beobachten. Allerdings erwartet die Shootingstars ohne den verletzten Torhüter Timo Hildebrand ein schweres Stück Arbeit. Dazu Trainer Ralf Rangnick: "Gladbach steht mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen, wir wollen gewinnen."

Nach dem 2:0 zum Jahresauftakt gegen Gladbach fahren die Stuttgarter mit breiter Brust nach Düsseldorf, wo sie ihre Aufholjagd gegen Bayer Leverkusen fortsetzen wollen. Allerdings fehlen die angeschlagenen Cacau und Yildiray Bastürk. Für Bayer, dass vor einer Woche mit dem Transfer des Münchners Toni Kroos für Schlagzeilen sorgte, ist die Ausgangslage klar. "Das ist jetzt einfach eine Phase, in der man seine Spiele gewinnen muss. Gegen Stuttgart gilt es, unsere Position zu festigen und einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten", meinte Trainer Bruno Labbadia.

"Wir müssen gewinnen"

Ohne den gesperrten künftigen Bayern Ivica Olic versucht der seit fünf Spielen ungeschlagenen HSV beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC zu punkten. "Wir müssen gewinnen, alles andere würde den Sieg gegen die Bayern abwerten", meinte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Von den sechs Neuzugängen hat der vom FC Nantes ausgeliehene Michael Gravgaard die größte Chance, wegen des Ausfalls von Bastian Reinhardt sein Debüt zu feiern.

Auf seine Heimstärke darf unterdessen der VfL Wolfsburg hoffen. Die Niedersachsen haben den VfL Bochum zu Gast und brauchen dringend seinen Sieg, um im Kampf um die internationalen Plätze nicht ins Hintertreffen zu geraten. Die Gäste, die mit einem 2:0-Sieg gegen den Karlsruher SC in die Rückrunde gestartet sind, wollen mit einem weiteren Erfolgserlebnis den Gang aus dem Keller fortsetzen.

Dieselbe Mission verfolgt auch Eintracht Frankfurt. Die Hessen stehen nach der 2:3-Pleite bei Hertha BSC Berlin unter Druck. Beim ersten Heimauftritt in der Rückrunde soll nun ein "Dreier" gegen den 1. FC Köln her. Mit einem Sieg gegen die "Geißböcke" könnte sich die Mannschaft von Friedhelm Funkeln vorerst ins gesicherte Mittelfeld absetzen.

© SID

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