Fußball Bundesliga
"Krönender Abschluss einer turbulenten Woche"

Beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen gab Thomas Tuchel sein Debüt als Trainer von Mainz 05. "Der Einstand wurde mir leicht gemacht", so der Bundesliga-Neuling.

Vor noch nicht einmal einer Woche wurde Thomas Tuchel als neuer Cheftrainer von Mainz 05 präsentiert. Gegen Bayer Leverkusen gab der ehemalige U19-Coach am Samstag sein Bundesliga-Debüt. Im Interview spricht er über seine Gefühlslage auf der Bank und den Punktgewinn seiner Mannschaft gegen die Heynckes-Elf.

Frage: "Thomas Tuchel, wie haben Sie als Debütant auf der Mainzer Trainerbank das aufregende Spiel erlebt?"

Thomas Tuchel: "Das hat sich alles nahtlos an die vorherigen Tage angepasst. Das war heute der krönende Abschluss einer turbulenten Woche. Wichtig war für uns, dass wir den Rückstand noch drehen konnten. Das Ergebnis gibt uns Selbstvertrauen und Stärke für die kommenden Tage. Aber natürlich haben wir noch Luft nach oben."

Frage: "Was konnten Sie in den wenigen Tagen bewirken? Auf was haben Sie am meisten Wert gelegt?"

Tuchel: "Ich habe versucht, der Mannschaft den Glauben an sich selbst zurückzugeben. Sie sollen wissen, dass sie allen Grund haben, in jedem Heimspiel auf Sieg zu spielen. Alle sind unheimlich leistungsbereit, offen für Ideen, eifrig und wissbegierig. Wir haben eine gute Mischung im Team, der Einstand wurde mir leicht gemacht."

Frage: "Das Spiel Ihrer Mannschaft war geprägt von einer sehr hohen Laufbereitschaft. Werden Sie den Aufwand über die gesamte Saison aufbringen können?"

Tuchel: "Mir ist schon bewusst: So wie diesmal können wir nicht immer spielen. Wir müssen den Ballbesitz kultivieren und uns noch mehr zutrauen. Aber das Ergebnis gegen Leverkusen tut uns gut, obwohl uns der Doppelschlag vor der Pause weh getan hat."

Frage: "Wie werden Sie die Stunden nach ihrem emotionalen Debüt verbringen?"

Tuchel: "Ich werde mich mit Freunden auf meine Terrasse setzen, etwas essen und mir dann das ganze Spiel noch einmal anschauen. Ich will gut vorbereitet auf das Training sein. Wir müssen weiter arbeiten."

© SID

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