Fußball Bundesliga
KSC-Kapitän Franz: "Müssen und werden punkten"

Zum Auftakt des siebten Spieltags gastiert der Karlsruher SC bei Arminia Bielefeld. "Wir werden eine gewisse Zweikampfhärte mitbringen müssen", orakelt KSC-Trainer Ede Becker.

Die Ausgangsposition ist allen Beteiligten klar, weshalb Maik Franz nicht lange um den heißen Brei herum redet: "Bielefeld ist wie wir eine Mannschaft, die um den Klassenerhalt kämpft", sagte der Kapitän des Karlsruher SC vor dem heutigen Freitagsspiel der Bundesliga bei der Arminia (20.30 Uhr/live bei Premiere) und fügt selbstbewusst hinzu: "Wir müssen und werden punkten."

Beide Teams haben sechs Punkte auf dem Konto, für beide geht es schon am siebten Spieltag darum, das gesicherte Mittelfeld nicht aus den Augen zu verlieren. Von Nervosität ist aber vor allem bei den im Abstiegskampf erprobten Bielefeldern nichts zu merken.

Letzter KSC-Sieg in Bielefeld vor elf Jahren

"Auch gegen den KSC gibt es nur drei Punkte zu gewinnen", sagt Trainer Michael Frontzeck. Der 44-Jährige warnt dennoch vor dem in dieser Saison auf fremden Plätzen noch sieglosen Gegner: "Im letzten Jahr haben die Auswärts nicht umsonst 19 Punkte gesammelt." In Bielefeld haben die Badener allerdings erst einmal gewonnen, und das ist auch schon gut elf Jahre her.

Zwar hat der KSC im zweiten Jahr nach dem Aufstieg erst zweimal gewonnen, allerdings durch den Spielausfall bei Eintracht Frankfurt eine Partie weniger absolviert. Zudem war die Elf von Trainer Edmund Becker auswärts dem Hamburger SV (1:2) und dem VfB Stuttgart (1:3) ebenbürtig. Die jüngsten Siege gegen den VfL Wolfsburg (2:1) und im DFB-Pokal bei Kickers Offenbach (2:0) haben zusätzlich Selbstvertrauen gegeben.

Mit Spannung erwartetes Duell: Artur Wichniarek gegen Maik Franz

Becker bleibt dennoch zurückhaltend: "Wir fahren sozusagen mit einem Punkt hin, und wenn wir den wieder mitnehmen, bin ich zufrieden." Der KSC-Trainer kann wohl wieder auf Joshua Kennedy zurückgreifen, der sich nach einer Hüftprellung zurückgemeldet hat. Für den Australier dürfte der bislang schon dreimal erfolgreiche Sebastian Freis wieder ins Mittelfeld rücken. Fehlen wird bei den Gästen Torhüter Markus Miller, der wegen seiner im Wolfsburg-Spiel erlittenen Gehirnerschütterung von Jean-Francois Kornetzky ersetzt wird.

Mit Spannung darf das Duell zwischen Karlsruhes "Mann fürs Grobe", Maik Franz, und Arminia-Torjäger Artur Wichniarek (bislang sechs Tore) erwartet werden. "Die Bielefelder stehen stabil und haben mit Wichniarek einen guten Spieler vorne drin", sagte Becker und kündigt schon mal an: "Wir werden deshalb eine gewisse Zweikampfhärte mitbringen müssen."

© SID

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