Fußball Bundesliga
KSC startet ohne da Silva in die Vorbereitung

Als erster Bundesligist ist der Karlsruher SC in die Saisonvorbereitung gestartet. Neuzugang Antonio da Silva und Alexander Iaschwili fehlten beim Trainingsauftakt.

Der Karlsruher SC ist am Sonntag in die Vorbereitung in seine zweite Bundesligasaison seit dem Wiederaufstieg gestartet. Doch zwei Spieler weilen derzeit noch im Urlaub: Neuzugang Antonio da Silva und Alexander Iaschwili. In Absprache mit Trainer Edmund Becker wird der vom VfB Stuttgart verpflichtete Spielmacher da Silva nach seinem Brasilien-Urlaub erst am kommenden Samstag zur Mannschaft stoßen. Stürmer Iaschwili, der nach dem Saisonende noch für die georgische Nationalmannschaft gespielt hatte, wird am Donnerstag zurückerwartet.

Dagegen nahmen die weiteren Neuzugänge Tim Sebastian (Hansa Rostock) und Stefano Celozzi (Bayern München Amateure) an der ersten Trainingseinheit am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr vor rund 1 200 Fans teil. Verteidiger Maik Franz zeigte sich nach knapp fünfwöchigem Urlaub bestens gelaunt. "Ich bin froh, dass es wieder losgeht. Es war schon langweilig, immer alleine durch den Wald zu joggen", erklärte der 26-Jährige.

Trainer Becker setzt auf bewährtes Trainingsrezept

KSC-Coach Becker will die Trainingsintensität sukzessive steigern und seine Profis in den kommenden zehn Tagen lediglich einmal am Tag zum Üben bitten. "Wir führen die Spieler langsam an die Belastung heran. Damit sind wir im Vorjahr gut gefahren", meinte Becker, der die Badener in der abgelaufenen Spielzeit als Aufsteiger auf Platz elf geführt hatte.

Der 51-Jährige ist auch zuversichtlich, die Abgänge von Kapitän Mario Eggimann (Hannover 96) und Spielmacher Tamas Hajnal (Borussia Dortmund) durch Verteidiger Sebastian und Regisseur da Silva kompensieren zu können.

Becker: "Wir haben wieder eine starke Mannschaft. Sebastian ist ein Spieler, der Erfahrung mitbringt, noch entwicklungsfähig ist. Bei da Silva hoffen wir, er zeigt Qualitäten, wie schon zuvor: Dass er ein guter Zuspieler ist, er selber torgefährlich werden kann und er einen sehr guten ruhenden Ball spielt." Auch KSC-Manager Rolf Dohmen ist optimistisch: "Wir sind nicht schwächer als letzte Runde, im Gegenteil. Viele Spieler haben jetzt Erstliga-Erfahrung."

Becker: "Mir ist nicht bange"

Nach dem guten Abschneiden in der abgelaufenen Saison fürchtet Becker das verflixte zweite Jahr als Bundesliga-Rückkehrer keineswegs. "Mir ist überhaupt nicht bange. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können", erklärte der Trainer voller Selbstvertrauen. Favoriten auf die Nachfolge von Eggimann als Spielführer sind die Abwehrspieler Franz und Christian Eichner. "Der Mannschaftsrat wird gewählt, aus diesem Kreis bestimme ich dann den Kapitän", beschrieb Becker das Prozedere.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesligisten wird der KSC nur ein Trainingslager beziehen: Vom 14. bis 21. Juli geht es nach Tonbach/Baiersbronn. Die Bundesliga startet am 15. August in die Spielzeit 2008/2 009.

© SID

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