Fußball Bundesliga
Kuntz bei Lautern als Sportdirektor im Gespräch

Als pünklich zu Beginn der Geisterstunde um Mitternacht das Wahlergebnis für den neuen Aufsichtsrat verkündet wurde, spukten zwei Namen schon lange durch die Katakomben des Fritz-Walter-Stadions. Das pfälzische Idol Stefan Kuntz und der frühere DSF-Geschäftsführer Stefan Ziffzer sollen nach dem Abgang von Klubchef Rene C. Jäggi am Saisonende das Kommando beim Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern übernehmen.

"Stefan Kuntz ist ein interessanter Mann. Wir haben schon zahlreiche Gespräche geführt. Er ist eine FCK-Ikone, und ich schätze seine Analysekraft", sagte der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Walter Ruda, der bei der Jahreshauptversammlung in der Nacht zum Donnerstag von den Klubmitgliedern erneut in das Kontrollgremium berufen wurde.

Kuntz hält sich bedeckt

Kuntz, der nach den Plänen von Ruda das Amt des Sportdirektors mit Vorstandsposten übernehmen soll, hielt sich noch bedeckt. "Ein konkretes Angebot liegt mir noch nicht vor, deshalb gibt es auch noch nichts zu überlegen. Ich werde mir erst Gedanken darüber machen, wenn ein solches Angebot vorliegt", sagte der Europameister von 1996 im SWR-Hörfunk.

Beim Thema der Jäggi-Nachfolge nannte Ruda keinen Namen, zeichnete aber ein Anforderungsprofil, das auf Ziffzer zutrifft: "Wir müssen unsere Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Wir brauchen jemanden, der aus dem Sport kommt und mit der Finanzwelt vernetzt ist."

Neben Ruda (426 Stimmen) wurden die Aufsichtsräte Dieter Buchholz (688), Ottmar Frenger (545) und Michael Koll (400) unter den Augen des Lauterer Weltmeisters Ottmar Walter in ihren Ämtern bestätigt. Für den nicht mehr angetretenen Wilfried de Buhr rückte Burkhard Schappert (481) in das Gremium. Insgesamt hatten 860 stimmberechtigte Klubangehörige den Weg zur rund fünf Stunden dauernden Versammlung gefunden.

© SID

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