Fußball Bundesliga
Kuranyi bekennt sich zum FC Schalke 04

Kevin Kuranyi hat ein klares Bekenntnis zu Schalke abgegeben. In einer Mitteilung des Vereins hieß es, der Ex-Nationalspieler habe zu keinem Zeitpunkt um seine Freigabe gebeten.

Mit einer "Klarstellung" hat Bundesligist Schalke 04 auf anhaltende Spekulationen um Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi reagiert. Der 26-Jährige "ist zu dem Ergebnis gekommen, dass seine sportliche Zukunft weiterhin beim FC Schalke 04 liegt", hieß es in einer Vereinserklärung auf der Homepage.

Manager Andreas Müller und der Spieler "legen Wert auf die Feststellung und Tatsache, dass Kevin Kuranyi zu keinem Zeitpunkt um seine Freigabe und damit die Auflösung seines bis 2010 laufenden Vertrags gebeten hat."

Gegen Bremen nicht in der Startelf

Trainer Fred Rutten gab am Donnerstag gleichzeitig bekannt, dass der sechsfache Saisontorschütze im Punktspiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/live bei Premiere) voraussichtlich wieder nicht der Schalker Anfangsformation angehören wird. Gleiches gilt für den Niederländer Orlando Engelaar. "Beide haben viel separat trainiert und sind etwa gleich fit, aber ich glaube, sie werden Samstag nicht in der Startelf stehen", sagte Rutten. Dagegen ersetzt Jermaine Jones im defensiven Schalker Mittelfeld den zu Besiktas Istanbul abgewanderten Fabian Ernst und wird von Anfang an spielen. Zum Rückrunden-Auftakt in Hannover war Jones ebenso wie Engelaar gesperrt.

Im Mittelpunkt des Interesses stand aber erneut Kuranyi. Der Stürmer "identifiziert sich zu 100 Prozent" mit dem Klub, führten die Königsblauen weiter aus. Schalke bekräftigte in diesem Zusammenhang noch einmal seine Position, dass der Klub "sportlich unverändert auf Kevin Kuranyi setzt und daher mit seinem Stürmer Gespräche über eine Vertragsverlängerung führen will."

"Er hat gefragt, ob es für ihn eine Anfrage gibt"

Dabei hatte ausgerechnet Müller selbst in einem WDR-Interview publik gemacht, dass der Angreifer noch kurz vor Ablauf der Wechselfrist am Montag einem Transfer nicht abgeneigt gewesen wäre. "Er hat gefragt, ob es für ihn eine Anfrage gibt. Da habe ich gesagt: Nein. Es gibt keine Möglichkeit für dich, hier wegzugehen", erklärte Müller.

Kuranyi ("Ich muss ehrlich sagen: Ich habe das Gefühl, man will nicht mit mir verlängern, sondern mich lieber verkaufen") hatte die Spekulationen am Montag im kicker selbst angeheizt. Im DSF hatte er ergänzt: "Wir werden sehen, ob der Verein auf mich zählt und ob ich auf den Verein zähle."

Ein Wechsel im Sommer erscheint in Anbetracht des belasteten Verhältnisses - auch zu den S04-Fans - die wahrscheinlichste Variante zu sein - trotz aller "Klarstellungen" des Traditionsklubs.

© SID

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