Fußball Bundesliga
Lehmann sieht den VfB auf gutem Weg

Stuttgarts Schlussmann Jens Lehmann freut sich über eine gestiegene Wertschätzung bei den Bundesliga-Fans und sieht bei seinem Verein Anzeichen für eine erfolgreiche Zukunft.

Nach seiner Bundesliga-Rückkehr spürt Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann eine gestiegene Popularität. "Ich habe bereits in Gladbach gespürt, dass mich die Leute euphorischer empfangen. Das hat sicher auch was mit der WM 2006 zu tun", sagte der Schlussmann des VfB Stuttgart der Stuttgarter Zeitung.

Der 38-Jährige war im Viertelfinale der WM gegen Argentinien der Held des Elfmeterschießens und somit maßgeblich am guten Abschneiden der deutschen Nationalelf beteiligt. "Vielleicht assoziieren die Fans noch dieses gute Gefühl vom Sommer 2006 mit mir", mutmaßte Lehmann.

Aber nicht nur die gestiegene Wertschätzung durch die Fans erfreut Lehmann. Bei seinem neuen Verein sieht der frühere Profi des FC Arsenal durchaus Anzeichen für eine positive Spielrunde: "Es gibt hier alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft." Vom Saisonverlauf dürfte es auch abhängen, ob Lehmann seinen Einjahresvertrag mit dem deutschen Meister von 2007 verlängert.

Derzeit will sich der ehemalige Dortmunder und Schalker noch nicht auf ein Karriereende nach dieser Saison festlegen. "Ich weiß, dass ich von der Fitness und vom Körpergefühl her noch länger spielen könnte. Aber ob ich nach der Saison noch Lust habe, das werde ich mal sehen - und nach dem Ende der Saison entscheiden", sagte Lehmann erneut.

Lehmann hält große Stücke auf Nachfolge-Kandidat Robert Enke

Nach seinem Rücktritt aus der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) will sich der 61-malige Nationalspieler nicht in die Frage nach der neuen Nummer eins einmischen. Er selbst wüsste zwar, wer sein Nachfolger werden sollte, nennt ihn aber nicht: "Nur so viel: Es gibt unter den Kandidaten jemanden, bei dem ich denken würde, der hat das Zeug dazu."

Vielleicht meint Lehmann Robert Enke von Hannover 96, über den er sich positiv äußerte: "Ich habe Respekt vor ihm, weil er in seiner Karriere nicht den einfachsten Weg gegangen ist. Das befähigt ihn, resistent gegenüber kleinen Negativerlebnissen zu sein."

Für Lehmann selbst geht es jetzt darum, einen würdigen Abschied aus der Nationalelf zu finden. "Ich bin ja nicht derjenige, der darüber zu entscheiden hat. Es kann allerdings sein, dass ich im Kreise der Nationalelf noch mal irgendwie auftauche", sagte der Neu-Stuttgarter.

© SID

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