Fußball Bundesliga
Lepsch: "Wir sind in sehr guten Gesprächen"

Nach der Trennung von Petrik Sander und der 0:5-Klatsche in München will Energie Cottbus bald einen neuen Trainer präsentieren. "Es ist nicht so, dass niemand zu uns will", sagt Präsident Ulrich Lepsch im Gespräch.

Erst die Entlassung von Coach Petrik Sander, dann das 0:5-Debakel bei Bayern München - Energie Cottbus ist momentan das große Sorgenkind der Bundesliga. Im Gespräch redet Präsident Ulrich Lepsch über das Spiel in München und die Anforderungen an den neuen Trainer.

Frage: "Herr Lepsch, nach einer ordentlichen ersten Hälfte ist Energie Cottbus beim FC Bayern unter die Räder gekommen..."

Ulrich Lepsch: "Richtig, wir sind innerhalb von zehn Minuten zusammengebrochen. Das darf uns nicht noch einmal passieren, denn wir wollen nicht schon nach dem zehnten oder zwölften Spiel in die Abschiedsrunde gehen."

Frage: "Wann werden Sie denn den neuen Trainer präsentieren?"

Lepsch: "Wir sind in sehr guten Gesprächen, wollen aber nichts überstürzen - auch wenn wir diese Angelegenheit mit der gebotenen Eile angehen. Es ist nicht so, dass niemand zu uns will, so schlimm sind wir nicht - auch wenn die Situation als Letzter schwierig ist. Mit einem neuen Trainer haben wir noch eine Chance."

Frage: "Könnte Heiko Weber zur Dauer-Lösung werden?"

Lepsch: "Nein, wir wollen einen neuen Trainer. Insofern gibt es darüber keine Diskussion. Aber es ist gut möglich, dass Heiko Weber am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt noch einmal auf der Bank sitzen wird.

Frage: "Sie selbst waren bei der Trennung von Petrik Sander der Buhmann. Wie geht es Ihnen damit?"

Lepsch: "Es war und ist eine ganz harte Zeit und sicher nicht schön, als Buhmann bezeichnet zu werden. Auch wenn wir in der Vereinsführung Probleme mit Petrik Sander hatten, war es eine rein sportliche Entscheidung. Wenn der sportliche Erfolg auf Dauer fehlt, kann eine Vereinsführung leider nicht anders entscheiden."

© SID

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