Fußball Bundesliga
Leverkusen erobert Uefa-Cup-Platz

Bayer Leverkusen liegt dank des 2:2 (1:2) am 30. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg wieder auf einem Uefa-Cup-Platz. Ein Eigentor des VfL sicherte Bayer einen Punkt.

Ein Eigentor von Wolfsburgs Abwehrchef Ricardo Costa hat Bayer Leverkusen vor einer Heimniederlage und dem Verlust wertvollen Bodens im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz bewahrt. 17 Minuten vor dem Ende beförderte der Portugiese eine Flanke des Russen Dimitri Bulykin zum 2:2 (1:2)-Endstand ins eigene Tor. Damit wurde der erste Auswärtserfolg der Norddeutschen in der Bayarena noch abgewendet. Im Kampf um die Plätze im internationalen Geschäft ließ der Werksklub allerdings erneut zwei Punkte liegen und konnte in den letzten sechs Pflichtspielen lediglich vier Zähler einheimsen.

Edin Dzeko hatte die "Wölfe" in der 13. Minute in Führung geschossen. Vorausgegangen war ein Pfostenschuss des brasilianischen Angreifers Grafite, der nach einer Fünf-Spiel-Rotsperre erstmals wieder mitwirkte und sich als sehr belebendes Element im VfL-Angriff entpuppte. Eher überraschend waren die Gastgeber durch den letztjährigen Bundesliga-Torschützenkönig Theofanis Gekas (33.) zum Ausgleich gekommen. Für den Griechen war es Saisontor Nummer elf. Der Japaner Makoto Hasebe (43.) sorgte für das erneute Führungstor der Norddeutschen, wobei Grafite mit einem herrlichen Sololauf erneut die Vorarbeit leistete.

Eine durchaus höhere Führung vergaben die Wolfsburger zuvor in der zweiten Halbzeit, als Grafite (54.) und Spielmacher Marcelinho (56.) gleich zweimal gute Gelegenheiten ausließen. Die Gastgeber, die ohne die verletzten Mittelfeldakteure Bernd Schneider und Tranquillo Barnetta ideenlos im Spielaufbau wirkten, agierten viel zu langsam und durchsichtig, um die gut gestaffelte Wolfsburger Abwehr in arge Verlegenheit zu bringen. Lediglich nach einer Standardsituation wurde eine hochkarätige Chance herausgespielt. Einen Kopfball von Sergej Barbarez (57.) köpfte der starke Brasilianer Josue von der Linie des eigenen Tores.

Glück hatten die "Wölfe" nach einer Stunde, als ein Handspiel von Christian Gentner im eigenen Strafraum nicht geahndet wurde. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber nochmals den Druck, scheiterten allerdings mehrere Male am zuverlässigen VfL-Torwart Diego Benaglio. Erst in der Schlussphase fand die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe zu spielerischer Normalform und konnte mit Pässen in die Tiefe Gefahr im Strafraum des VfL heraufbeschwören.

© SID

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