Fußball Bundesliga
Leverkusen peilt Sieg gegen Bochum an

Einmal Richtung Europa und dreimal gegen den Abstieg heißt es in den heutigen Bundesliga-Partien. Dabei trifft Leverkusen zu Hause auf Bochum. Frankfurt ist zu Gast in Bielefeld.

Mit dem Rückenwind aus dem DFB-Pokal will Bayer Leverkusen auch in der Bundesliga wieder oben angreifen. "Der Sieg gegen die Bayern hat gut getan, aber jetzt müssen wir da weitermachen, wo wir aufgehört haben", fordert Trainer Bruno Labbadia drei Punkte aus dem Spiel gegen den VfL Bochum heute (17.00 Uhr/live bei Premiere). Der VfL benötigt unterdessen jeden Punkt im Abstiegskampf, genauso wie Arminia Bielefeld und Eintracht Frankfurt, die im zweiten Spiel des Tages aufeinandertreffen.

Rückenwind aus dem Pokal

Nach dem Rückrunden-Fehlstart mit nur vier Punkten aus fünf Spielen platzte bei Bayer ausgerechnet im Pokal gegen den Rekordmeister aus München (4:2) der Knoten, als die Leverkusener mit einer Gala-Vorstellung erstmals seit sechs Jahren wieder ins Halbfinale einzogen. "Dieses Gesicht müssen wir auf die Liga übertragen", sagte Kapitän Simon Rolfes und hofft auf den ersten Bundesliga-Heimsieg in Düsseldorf.

In den ersten beiden Heimspielen im Ausweichquartier gegen den VfB Stuttgart (2:4) und den Hamburger SV (1:2) hatte es noch Niederlagen gegeben. Das soll gegen den VfL nicht wieder passieren, doch Labbadia warnt: "Bei Bochum haben in der Hinrunde die Ergebnisse nicht gestimmt, aber jetzt ist der VfL eine der besten Rückrundenmannschaften. Sie werden über 90 Minuten fighten, aber auch ordentlich Fußball spielen."

Leverkusen fast in Bestbesetzung

Zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub wird es für den früheren Bochumer Kapitän Thomas Zdebel (Innenbandverletzung), der ohnehin nicht erste Wahl gewesen wäre, wohl nicht kommen. Dennoch dürfte Bayer bis auf Manuel Friedrich (Meniskus-Operation) in Bestbesetzung auflaufen.

Der Leverkusener Sieg gegen die Bayern hat Eindruck gemacht - auch in Bochum. "Man muss vieles richtig machen, um dort zu punkten", sagte Trainer Marcel Koller, dessen Elf mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen die Abstiegsplätze wieder verlassen konnte. Weiterhin fehlen werden die verletzten Marcel Maltritz und Anthar Yahia (beide Bänderriss), der Ex-Leverkusener Paul Freier ist dagegen wieder fit und steht als Alternative zur Verfügung.

Bielefeld will nachlegen

Genauso wie Leverkusen will auch Bielefeld endlich wieder einen Heimsieg. "Vier Punkte aus den Auswärtsspielen in Bremen, Hamburg und Köln sind in Ordnung, aber jetzt müssen wir mal zu Hause nachlegen", sagte Arminia-Trainer Michael Frontzeck und fordert den ersten Dreier auf der Alm seit dem 22. November 2008 (2:1 gegen Bayer Leverkusen).

Nur drei Punkte liegt die Arminia hinter Frankfurt. "Vom Potenzial her gehört die Eintracht ins Mittelfeld der Tabelle", meinte Frontzeck. In den letzten Spielen war davon nicht viel zu sehen, nur ein Sieg steht in der Rückrunde zu Buche. Zuletzt gab es ein 1:2 gegen Schalke 04, das Trainer Friedhelm Funkel seinem Torwart Markus Pröll anlastete und deshalb über einen Wechsel zwischen den Pfosten nachdenkt.

Nikolov für Pröll?

"Ich überlege noch und werde mich kurzfristig entscheiden", sagte Funkel. Für Nikolov spricht im Abstiegskampf der kommenden Wochen die Ruhe, die der Mazedonier gewöhnlich ausstrahlt. Der 34-Jährige hatte bis zu seinem Sehnenanriss in der Fußsohle beim 4:0 gegen Hannover 96 am 22. November des vergangenen Jahres die ersten 14 Saisonspiele absolviert, anschließend seinen Platz aber an Pröll verloren.

© SID

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