Fußball Bundesliga
Leverkusen springt auf Platz zwei

Bayer Leverkusen hat sich auf den zweiten Tabellenplatz katapultiert. Am siebten Spieltag gewann die Skibbe-Truppe 2:1 (1:0) beim 1. FC Nürnberg. Kießling und Barnetta trafen für Bayer, Mintal glich zwischenzeitlich aus.

DFB-Pokalsieger 1. FC Nürnberg rutscht immer tiefer in die Krise, Bayer Leverkusen ist dagegen zum Bayern-Jäger Nummer eins aufgestiegen. Durch den glücklichen 2:1 (1:0)-Sieg beim Tabellenvorletzten aus Nürnberg schoben sich die Rheinländer auf den zweiten Tabellenplatz vor und verschafften sich damit eine gute Ausgangsposition für das Gipfeltreffen mit den Münchnern am Samstag. Der FCN bleibt dagegen nach dem fünften Bundesligaspiel in Folge ohne Sieg auf dem 17. Platz. Zudem setzte es für die Franken schon die dritte Heim-Niederlage der Saison.

Vor 40 458 Zuschauern im Frankenstadion stand zunächst ausgerechnet Stefan Kießling im Mittelpunkt. Der Nationalspieler, der einst beim Club den Sprung in die Bundesliga schaffte und 2006 für fünf Mill. Euro an den Rhein wechselte, erzielte zunächst in der 40. Minute den Leverkusener Führungstreffer. Doch in der 73. Minute verschuldete der Stürmer einen Foulelfmeter, den der frühere Torschützenkönig Marek Mintal zum 1:1 verwandelte. Die Antwort der Rheinländer ließ aber nicht lange auf sich warten. Der Schweizer Tranquillo Barnetta erzielte nur drei Minuten später den Siegtreffer.

Dabei waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit weitgehend überlegen, doch das Tor erzielten die Gäste. In der 40. Minute vollendete Kießling den ersten konstruktiven Konterangriff der Werkself eiskalt zur Führung. Das Team von Trainer Michael Skibbe setzte damit im Gegensatz zum Club seinen jüngsten Aufwärtstrend fort und feierte den dritten Sieg in Serie.

Dass die Bayer-Truppe nach wie vor auch die beste Abwehr der Liga aufweist, hatte sie den erneuten Problemen der Nürnberger bei der Chancenverwertung und einem starken Torwart Rene Adler zu verdanken. Der junge Leverkusener Torwart bewahrte sein Team vor allem in der ersten Halbzeit vor dem möglichen Rückstand. Adler rettete sowohl gegen Mintal (8.) wie auch in höchster Not gegen Angelos Charisteas (19.) und Per Kluge (27.). Dabei hatte er allerdings Glück, nicht des Feldes verwiesen zu werden. Die Abwehraktion des Gästekeepers mit der Hand fand nämlich außerhalb des Strafraumes statt.

Leverkusen fand bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht statt. Die Gäste überließen den Franken das Feld und wirkten äußerst passiv. Erst nach der Führung durch Kießling wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Die erste Möglichkeit nach dem Wechsel hatten jedoch erneut die Franken. Nach einem Patzer von Adler, dem einzigen in der Partie, kam Mintal aus drei Metern völlig frei zum Schuss. Der Slowake brachte jedoch das Kunststück fertig, den auf der Linie postierten Karim Haggui anzuschießen.

In der Folgezeit war der Club um den Ausgleich bemüht, erspielte sich zunächst jedoch keine großen Möglichkeiten mehr. Erst der von Mintal verwandelte Elfmeter brachte den Ausgleich. Zuvor hatte Kießling den Nürnberger Matthew Spiranovic gefoult. Drei Minuten später folgte jedoch die kalte Dusche.

© SID

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