Fußball Bundesliga
Luhukay: "Spieler sind bis an die Grenze gegangen"

Die Luft im Abstiegskampf wird für Borussia Mönchengladbach immer dünner. Im Interview mit den Journalisten will sich Trainer Jos Luhukay trotz der letzten Ergebnisse nicht geschlagen geben: "Es ist noch was möglich."

Tabellenschlusslicht Borussia Mönchengladbach wird in der Öffentlichkeit bereits als sicherer Absteiger gesehen. Trotz der neuerlichen Niederlage beim FC Schalke 04 am Samstag (0:2) und mittlerweile sechs Punkten Rückstand auf das "rettende Ufer" will Trainer Jos Luhukay von einer Vorentscheidung im Abstiegskampf nichts wissen.

Frage: "Sie haben 0:2 beim Spitzenreiter Schalke 04 verloren und waren eigentlich chancenlos, oder?"

Jos Luhukay: "In der Anfangsphase hatten wir noch den ein oder anderen Konter und auch zwei Möglichkeiten, um mit einem Quäntchen Glück in Führung zu gehen. Aber dann hat Schalke das Heft völlig in die Hand genommen, hat furios nach vorne gespielt, unglaublich viel Druck gemacht und die zwei Tore erzwungen. Sie haben absolut verdient gewonnen, weil sie uns vor allem spielerisch überlegen waren."

Frage: "Wie gehen Sie jetzt mit der Niederlage um?"

Luhukay: "Ich werde die Spieler erst mal in Ruhe lassen, damit sie die Niederlage verkraften können. Dann werden wir das Spiel analysieren und versuchen, die Fehler abzustellen. Nicht jeder Gegner ist so stark wie die Schalker, die spielerisch sehr stark und defensiv sehr stabil sind."

Frage: "Muss man nicht von einer Mannschaft im Abstiegskampf mehr Kampf erwarten?"

Luhukay: "Ich denke, wir haben eine Stunde lang die Zweikämpfe angenommen. Es waren gute Zweikämpfe dabei, wie etwa Marcell Jansen gegen Gerald Asamoah. Die Spieler sind auch bis an die Grenze gegangen. Aber Schalke hat so viele individuelle Fähigkeiten, dass man sich nicht nur um zwei, drei Spieler kümmern kann."

Frage: "Sechs Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz schon sechs Punkte. Glauben Sie noch an den Klassenerhalt?"

Luhukay: "Absolut. Wir haben noch vier Heimspiele. Und mit unserem fantastischen Publikum im Rücken ist noch was möglich. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, die Hoffnung zu behalten."

© SID

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