Fußball Bundesliga
Magath dämpft aufkeimende Diskussion um Deisler

Bei Bayern München fristet Sebastian Deisler derzeit ein Dasein auf der Ersatzbank. Dennoch sieht Bayern-Coach Felix Magath keinen Grund, um im Hinblick auf die WM 2006 "nervös zu werden". Dazu sei es "viel zu früh".

Die aufkommende Diskussion um Sebastian Deisler versucht Felix Magath, Trainer von Rekordmeister Bayern München, im Keim zu ersticken. Dass der Nationalspieler um seine WM-Teilnahme bangen müsse, bezeichnete Magath gegenüber dem Fachmagazin kicker als "dummes Zeug". Auch andere Nationalspieler würden nicht ständig glänzen. "Es gibt keinen Grund nervös zu werden. Ich sehe im Hinblick auf die WM überhaupt keine Probleme, dazu ist es noch viel zu früh", sagte Magath.

Zurzeit nur Ersatz

Deisler saß am Dienstag im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den AC Mailand (1:1) 90 Minuten auf der Bank. In der Bundesliga-Rückrunde kam der Mittelfeldspieler bislang gerade einmal auf 59 Minuten Einsatzzeit. Wie Deisler lasse sich auch der ebenfalls zuletzt unberücksichtigte Bastian Schweinsteiger im Training keinesfalls hängen, erklärte der 52-Jährige.

Dennoch appellierte Magath vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) an die gesamte Mannschaft, noch etwas zuzulegen. "Nach dem Unentschieden in Hannover haben wir auch gegen Milan nur 1:1 gespielt, da sind drei Punkte gegen Frankfurt Pflicht", sagte der Coach.

Noch immer erbost zeigte sich Magath über die Elfmeterentscheidung in der Partie gegen Mailand, die zum Ausgleich durch Andrej Schewtschenko geführt hatte. Valerien Ismael, der den Ball an den angelegten Arm bekommen hatte, sei zwar "blöd zum Ball" gegangen, "aber ich habe noch nie gesehen, dass so etwas in der Champions League gepfiffen wurde".

Ismael kann die Entscheidung ebenfalls nach wie vor nicht nachvollziehen. "Wir brauchen den Videobeweis, damit solche Fehler nicht mehr vorkommen", sagte der französische Innenverteidiger.

© SID

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