Fußball Bundesliga
Magath kritisiert kleinliche Schiedsrichter

Bayern-Trainer Felix Magath hat sich kritisch über die Regelauslegung der Schiedsrichter geäußert und sich für ein Mitspracherecht der Trainer bei Änderungen ausgesprochen.

"Es wird so kleinlich gepfiffen" - Felix Magath vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat gegenüber dem Sportmagazin "kicker" Kritik an der Regelauslegung der Schiedsrichter in den ersten Saison-Spielen geübt und ein Mitspracherecht der Trainer bei Änderungen eingefordert.

"Es kann nicht sein, dass die Trainer, die sportlich Verantwortlichen, keinen Einfluss haben, während ein Schiedsrichter, weil er 15 Jahre gepfiffen hat, bestimmt, wie Fußball gespielt wird. Da müssen wir Trainer uns Gehör verschaffen", sagte der 53-Jährige. Magath hatte dieses Problem bei einer Zusammenkunft mit Kollegen aus Bundesliga und Champions League in Genf erörtert. Sauer auf stößt dem Bayern-Coach neben der derzeitigen Abseitsregelung auch die Richtlinien der Unparteiischen zum Thema Handspiel: " Wer will da entscheiden, ob es Absicht war? Oder wer kann ohne Bewegung der Ellenbogen hochspringen? Alles wird abgepfiffen", ärgerte sich Magath.

Einig seien sich die Trainer auch darüber gewesen, Schauspielereien wie die des Wolfsburgers Diego Klimowicz nicht mehr zu tolerieren und sich in solchen Fällen in der Öffentlichkeit nicht mehr schützend vor ihre Spieler zu stellen.

© SID

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