Fußball-Bundesliga
Magath rät Podolski zu Bayern-Wechsel

"Bayern ist die bessere Adresse" sagt Bayern München Trainer Felix Magath im Kampf um Lukas Podolski. Dieser könne sich nur im Münchner Team weiterentwickeln und schließlich soll er ja bei der WM für Tore sorgen.

Der Trainer von Bayern München, Felix Magath, ist im Transferpoker um Jungstar Lukas Podolski (1. FC Köln) gegenüber dem Hamburger SV und Werder Bremen in die Offensive gegangen. Die beiden norddeutschen Klubs wollen den Nationalspieler ebenso wie der deutsche Rekordmeister verpflichten.

"Wenn ein Spieler, der uns im Sommer zum WM-Titel schießen soll, jetzt nicht in der Lage wäre, beim FC Bayern zu spielen, dann weiß ich es nicht mehr. Konkurrenzkampf wird er überall haben", sagte Magath in einem Interview der Bild-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) und konterte die Aussagen von Werders Manager Klaus Allofs und HSV-Coach Thomas Doll. Beide hatten argumentiert, dass Podolski bei ihnen besser aufgehoben wäre, weil er dort öfter spielen könnte.

"Bayern ist die bessere Adresse"

Zudem sei Bayern für die Entwicklung von Podolski die bessere Adresse. "Für unsere Nationalelf, für den deutschen Fußball, wäre es das Beste, wenn Podolski zum FC Bayern kommt. Hier wird er ständig gefordert, optimal gefördert und hat deshalb die besten Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln", erklärte Magath.

Sorgen bereitet dem Coach indes Podolskis bester Kumpel Bastian Schweinsteiger. Bei dem Nationalspieler sehe er eine "größere Gefahr, dass sein momentaner Leistungsstand andauern könnte". Die Ursache für Schweinsteigers Leistungsabfall nach dem starken Konföderationen-Cup im Sommer 2005 sieht Magath bei den Beratern des Spielers und zu vielen Werbeterminen. Durch die wenigen Einsätze für die Bayern laufe er Gefahr, auch seinen Platz in der Nationalmannschaft zu verlieren.

Magath setzt Ballack unter leichten Druck

Magath geht zudem zuversichtlich in die letzten Vertragsentscheidungen vom dem Rückrunden-Start. "Ich glaube, dass alle bleiben", sagte der Coach im Hinblick auf Michael Ballack, Ze Roberto und Willy Sagnol. Letzterer soll sich nach Medienberichten mit den Bayern bereits auf eine Vertragsverlängerung bis 2010 geeinigt haben, die Zukunft von Ballack und Ze Roberto soll in Kürze geklärt werden.

Allerdings übt Magath sanften Druck auf Nationalmannschafts-Kapitän Ballack aus, der ein lukratives Vertragsangebot der Bayern im November vergangenen Jahres nicht angenommen hatte, um sich einen möglichen Wechsel zu Real Madrid offen zu halten. "Ich denke, dass auch Ballack eine tolle Rückrunde spielt, wenn er sich vor Beginn der Pflichtspiele entscheidet", äußerte Magath.

© SID

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