Fußball Bundesliga
Magaths Zukunft weiter unklar

Wo wird Felix Magath in Zukunft auf der Trainerbank sitzen? Das Wolfsburger Management hat jetzt ein "deutliches Statement für die kommende Woche" angekündigt.

Felix Magath verweigert weiter jeden klärenden Kommentar, die Bosse von Schalke 04 hüllen sich in Schweigen: Das Verwirrspiel um die Zukunft des Startrainers von Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg hält an, könnte aber schon in wenigen Tagen ein Ende finden. Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zufolge kündigte Stephan Grühsem, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Niedersachsen, ein "deutliches Statement für die kommende Woche" an.

Davon wollte Magath nichts wissen. "Für uns ist im Moment nur wichtig, im nächsten Spiel beim VfB Stuttgart die Spitze zu behaupten und den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen", sagte der 55-Jährige nach dem 4:0-Sieg gegen Herbstmeister 1 899 Hoffenheim.

Mit seinem Interview im Nachrichtenmagazin Spiegel sorgte Magath für weitere Verwirrung. "Ich hatte erst letzten Mittwoch einen Termin, der die nächste Saison betrifft", sagte er und meinte auf die Nachfrage, ob es sich um die nächste Spielzeit der Wölfe handele: "Ja, ich plane auch die Sommervorbereitung. Wir gehen nach Sylt."

"Wir werden uns wieder treffen"

Spekulationen, dass sein derzeitiger Vertrag bei den Niedersachsen nur bis zum 30. Juni dieses Jahres gelte, wollte Magath nicht bestätigen. "Zu Vertragsinhalten sage ich grundsätzlich nichts." Zu den bereits stattgefundenen Verhandlungen mit dem VfL über eine Vertragsverlängerung meinte er: "Wir sind ohne eine Entscheidung auseinandergegangen. Das heißt, wir werden uns wieder treffen, haben aber keinen festen Zeitpunkt vereinbart."

Ebenso wie ihr Trainer umkurvten die Wolfsburger Spieler klare Antworten zu der Zeit nach dem letzten Spieltag in drei Wochen: "Im Fußball kann man nie planen. Da kann es ganz schnell gehen. Deshalb interessiert mich das Thema im Moment nicht", sagte Spielmacher Zvjezdan Misimovic.

Auch Schalkes Geschäftsführer Peter Peters hatte mal wieder nichts Neues zu berichten und wiederholte nur immer wieder altbekannte Sätze: "Wir werden unsere Entscheidung treffen und nach der Saison bekannt geben. Wir haben die Diskussion nicht verursacht und werden dazu weiter keine Stellungnahme abgeben."

Gerüchte nicht als Alibi

Die Unruhe, die durch die Wechselgerüchte entstanden ist, ließ auf Schalke niemand als Entschuldigung für die 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen gelten. "Die Spekulationen über einen neuen Trainer, egal wie er heißen mag, beschäftigen natürlich. Sie aber als Alibi für diese Niederlage zu nehmen, wäre zu einfach", sagte Mike Büskens.

Der "Eurofighter", der in seinem insgesamt elften Spiel als Schalker Interimstrainer seine erste Niederlage kassierte, weiß nach eigenem Bekunden selbst noch nicht, wer seinen Platz auf der Trainerbank einnehmen wird. "Ich denke, es wird eine große Lösung geben", sagte er, ohne Magath namentlich zu erwähnen.

© SID

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