Fußball Bundesliga: Mainz auch von Nürnberg nicht zu stoppen

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Mainz auch von Nürnberg nicht zu stoppen

Der FSV Mainz 05 wirbelt dank Mohamed Zidan weiter kräftig durch die Bundesliga und kommt dem Traum vom Klassenerhalt immer näher. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp setzte sich im Duell der bislang überragenden Rückrundenteams mit dem 1. FC Nürnberg durch zwei Treffer des Ägypters mit 2:1 (2:0) durch und dämpfte damit die Uefa-Pokal-Ambitionen der Franken. Während die Mainzer ihre Serie im Jahr 2007 trotz Unterzahl nach der Gelb-Roten Karte gegen Leon Andreasen (85./wiederholtes Foulspiel) auf fünf Siege und ein Remis ausbauten, wurde der Höhenflug des zuvor elf Mal in Folge ungeschlagenen "Clubs" gestoppt.

Schäfer nach über 400 Minuten wieder geschlagen

Der in der Winterpause von Werder Bremen nach Mainz zurückgekehrte Zidan war mit seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs einmal mehr der gefeierte Spieler der Hausherren. Zunächst traf der 25-Jährige per Abstauber zur 1:0-Führung (20.) und sorgte damit für das erste Gegentor von Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer nach 436 Minuten. Sieben Minuten später bewies Zidan Nervenstärke und erhöhte völlig frei zum 2:0. Iwan Saenko (64.) gelang nur noch der 1:2-Anschlusstreffer für die Gäste.

Vor 20 300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion war beiden Mannschaften das große Selbstvertrauen anzumerken. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Dabei hatten die Mainzer gegen die zu Beginn abgeklärt auftretenden Gäste zunächst Glück, dass FSV-Keeper Dimo Wache einen Schuss von Robert Vittek (10.) entschärfte und Jan Polak (22.) mit einem Kopfball knapp das Tor verfehlte. Auf der Gegenseite verhinderte Schäfer bei einem Freistoß von Andreasen (41.) einen noch höheren Pausen-Rückstand der Nürnberger.

Soto verletzt ausgewechselt

Klopp konnte zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf aufbieten. Allerdings musste der kolumbianische Nationalspieler Elkin Soto, der Zidans 1:0 vorbereitet hatte, in der 40. Minute verletzt ausgewechselt werden. Beim "Club" hatte Coach Hans Meyer seine Anfangsformation im Vergleich zu den vorangegangenen zwei Spielen auf einer Position verändert: Polak begann im Mittelfeld für Jawhar Mnari.

Meyer reagierte in der Halbzeitpause auf die Mainzer Führung und brachte Gerald Sibon als zusätzlichen Offensivspieler. Gegen die allmählich müder wirkenden Mainzer agierten die Nürnberger auch immer druckvoller, doch Wache war gegen Tomas Galasek und Vittek auf der Hut.

© SID

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